Mitterfels
Freundeskreis Hien-Sölde tagte
Archivbild: Tag des offenen Denkmals 2013
Fundstücke werden archiviert - Rücklagen für Instandhaltung
Der Freundeskreis Historische Hien-Sölde ist weiter auf einem guten Weg. „Unser Ziel, das Haus mit Leben zu erfüllen, ist auch im vergangenen Jahr erreicht worden“, betonte Maria Birkeneder, Vorsitzende des Freundeskreises, bei der Jahresversammlung.
Neben regelmäßigen Aktivitäten wie den monatlichen Kartenspiel- und Spieletagen traf sich in den Wintermonaten eine Gruppe von Klöpplerinnen und ein Gesprächskreis mit der Heilpraktikerin Hannelore Suttner. Das offene Singen mit Franz Schötz, das viermal im Jahr stattfindet, erfreut sich größter Beliebtheit. Gern wird die Stube auch für kleine Sitzungen und Arbeitstreffen genützt. Vertreter der Initiative für die Aufnahme der niederbayerischen Donaulandschaft in die Liste für das Unesco-Welterbe sowie Vertreter der niederbayerischen Volksmusikpfleger, die Franz Schötz eingeladen hatte, seien sehr beeindruckt gewesen von dem wertvollen Kulturerbe Hien-Sölde, berichtete Birkeneder. An offiziellen Veranstaltungen wie dem „Tag des offenen Denkmals“ oder der Marktmeile öffnet auch die Hien-Sölde ihre Türen mit sehr gut besuchten Führungen. Erfreulich sei, so Birkeneder, dass neben Mitterfelsern auch viele Besucher von auswärts den Tag zu einer Besichtigung nutzten.
Wichtigste Aufgabe des Freundeskreises sei nun, das Gebäude weiterhin in gutem Zustand zu halten.Vor allem die alten und neuen Lehmputze brauchen immer wieder kleine Reparaturen. Aus diesem Grund sei Norma Zavotnik, Fachfrau für Putz, immer wieder vor Ort. Eine Sitzgruppe sei im Garten hinter dem Haus aufgestellt worden, an eine Bank vor dem Haus sei gedacht. „Die Hien-Sölde lebt“, stellte Bürgermeister Heinrich Stenzel zufrieden fest. Es sei sehr erfreulich, dass auch Mitterfelser immer mehr den Weg in das Haus fänden. „Mit der Hien-Sölde besitzt Mitterfels ein Kulturgut, das nicht jede Gemeinde hat“. Das vergangene Jahr ist gut gelaufen, betonte auch Schatzmeisterin Doris Metzger. Dank des Mieters, dank zahlreicher Spenden, auch bei Veranstaltungen, sei ein ansehnliches Plus erwirtschaftet worden. Davon werden Rücklagen für die Instandhaltung angelegt. Fritz Binder und Monika Jakob informierten kurz über die Kartenspiel- und Brettspieltreffen in der Stube, zu der Gäste jeden Alters willkommen sind (Infos bei Doris Metzger 910350). Ganz wichtig: Es wird nicht um Geld „gezockt“.
Dass die Arbeiten um das historische Haus noch nicht abgeschlossen sind, erklärte die Historikerin Elisabeth Vogl. Sie leitete beim Baum die Grabungsarbeiten und förderte Interessantes über die Geschichte des Hauses zutage. Die Fundstücke sollen jetzt in einer Arbeitsgruppe nummeriert und archiviert werden. Dazu sind freiwillige Helfer willkommen. Auch die Brüder Kirchner, die Aufmessungen des Hauses vorgenommen haben, werden ihre Ergebnisse zur Verfügung stellen. Die interessantesten Fundstücke sollen in Vitrinen auf dem geräumigen Speicher ausgestellt werden. Maria Birkeneder teilte mit, dass die Hien-Sölde in die Broschüre über die niederbayerischen Denkmalschutz-Preisträger aufgenommen wird. Am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 10. September, ist das Haus von 14 bis 17 Uhr geöffnet, ebenso zur Mitterfelser Marktmeile am Sonntag, 8. Oktober. ´Ferner soll es ab Juli jeden zweiten Montag im Monat ein offenes Treffen in der Stube geben. Das nächste Singen mit Franz Schötz ist am 22. Juni. Beschlossen wurde, für Rollstuhlfahrer eine Rampe anzuschaffen.
Quelle: Elisabeth Röhn/BOG Zeitung vom 17. Mai (Zeitversetzte Übernahme aufgrund einer 14-tägigen Sperrfrist.)
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