Kalenderblatt Allerseelen. Zwei Münchner Friedhöfe der besonderen Art

 

waldfriedhofMünchner Waldfriedhof

2. November. Wir stellen Ihnen zum Allerseelentag zwei Münchner Friedhöfe der besonderen Art vor, die es wert sind, bei einem Hauptstadtbesuch aufgesucht zu werden. Hier können Sie schon einmal einen „digitalen Friedhofsbesuch" machen:

Waldfriedhof

Der Waldfriedhof ist einer der vier großen Friedhöfe, die von 1899 bis 1907 nach Plänen von Stadtbaurat Hans Grässel errichtet wurden. Mit dem Waldfriedhof schuf Grässel ein neues Friedhofsmodell, das wegweisend für Friedhofsgestaltungen in ganz Europa wurde - den ersten Waldfriedhof.

Der Waldcharakter und das Erlebnis der Natur stehen in allen Belangen im Vordergrund. Die Wege sind geschwungen und haben teilweise den Charakter von Waldpfaden.

Im Münchner Waldfriedhof wurden die Grabstätten in einem bestehenden Wald angelegt. Im Gegensatz zu den monumentalen Gebäuden im Ost- , Nord- und Westfriedhof sind die Gebäude im Waldfriedhof schlicht und niedriger als die sie umgebenden Bäume.

In den 1960er Jahren wurde der Waldfriedhof um den Neuen Teil erweitert. Ein See, Langgraswiesen und Biotopbereiche unterstreichen im Erweiterungsteil den naturnahen Charakter des Friedhofs.

Im Waldfriedhof gibt es etwa 64.500 Grabstätten. Das Friedhofsgelände umfasst eine Fläche von 161,32 Hektar. Der Waldfriedhof ist der größte Friedhof Münchens.

>>> Weiter zur Webseite des Waldfriedhofs [. . . hier]

 

Der Alte Südliche Friedhof

Der Alte Südliche Friedhof ist der älteste Zentralfriedhof Münchens. Weil er zwischen 1788 und 1886 die einzige Begräbnisstätte Münchens war, geben seine 18000 Gräber einen Überblick über die Personen aus der Münchner Kultur- und Wirtschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts.

>>> Weiter zur Webseite des Alten Südfriedhofs [. . . hier]

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