Das "Mitterfelser Magazin 21/2015" ist ausgeliefert - Vorschau - Von Boden- und Baudenkmälern

Beitragsseiten

 

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Kreisarchäologe Dr. Ludwig Husty: Der Bogenberg im Lichte aktueller Forschungen. Neue archäologische Erkenntnisse am Heiligen Berg Niederbayerns

Der Bogenberg zog schon seit Beginn des 19. Jahrhunderts das archäologische Interesse auf sich. Erste systematische Grabungen moderner Art wurden 1950 durchgeführt. Im Zuge des Baus einer Heizungszentrale und des Abrisses des alten und Bau eines neuen Pfarrheims wurde 2011/2012 eine bauvorgreifende Maßnahme notwändig. Zwei Grabungsflächen waren äußerst dicht mit archäologischen Objekten bestückt. Insgesamt konnten 250 archäologische Befunde untersucht werden. Über das chronologische Spektrum und die Art der Fundstücke soll hier dem interessierten Leser nichts vorweg verraten werden. Einen Hinweis, wie interessant diese Grabungen für den Kreisarchäologen und Autor dieses Beitrages und natürlich für alle geschichtlich Interessierten waren, geben wir mit je einer Bildcollage (Skizzen bzw. Fotos) der beiden Grabungsflächen.

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Ob die Grabungen Hinweise auf eine Burg der Grafen von Bogen oder auf das bisher nicht lokalisierbare Urkloster „Berg im Donaugau“ erbrachten, wird hier ebenfalls nicht verraten.

 

 

 

Elisabeth Vogl: Ein mittelalterlicher Münzschatz. Dickpfennige von 1190 bis 1270 - Zur Entdeckung des Münzfundes bei Ascha von 2013

 

Christian Döring und sein Vater hatten 2013 auf einem Grundstück in Ascha, wo sie bereits früher Tonscherben entdeckt hatten, einen zerbrochenen umgestülpten Keramiktopf mit insgesamt 2338 ineinander verklumpte Münzen gefunden. Sie wandten sich an Otto Karl, einem ehemaligen Mitarbeiter des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, der Kontakt zum Landesamt für Denkmalpflege herstellte. Elisabeth Vogl, selbst Archäologin, beschäftigt sich in ihrem Beitrag fachgerecht mit diesem Fund und mit dem Ergebnis der Bestimmung der Münzen durch Mitarbeiter der Staatlichen Münzsammlung in München.

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Elisabeth Vogl: „... nachhaltiger Gewinn für die niederbayerische Denkmallandschaft“. Zur Verleihung des Denkmalpreises des Bezirks Niederbayern an den Förderverein Freundeskreis Historische Hien-Sölde Mitterfels

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Nach langen Jahren der Verhandlung, Vorbereitung und anschließender Sanierung konnte die historische Hien-Sölde in Mitterfels – ab 2010 aufwändig und liebevoll saniert und restauriert - am 22. November 2013 wieder eingeweiht werden. Für den Besitzer dieses für Niederbayern und darüber hinaus einzigartigen Baudenkmals aus dem Jahr 1436, den Förderverein Freundeskreis Historische Hien-Sölde Mitterfels e. V., bedeutete es eine ganz besondere Anerkennung, als der Bezirk Niederbayern ihm am 9. Oktober 2014 den Denkmalpreis des Jahres 2014 verlieh. Elisabeth Vogl, die selbst für die Hien-Sölde enorm viel Arbeitskraft aufgebracht hat, fasst diesen „Feiertag der Verleihung“ in einem Bericht zusammen.

 

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