Neues Mitterfelser Magazin 19/2013 erschienen - ... von einer Nostalgie-Reise von Mitterfels zum Arber und den kältesten Wintern des 20. Jahrhunderts

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... von einer Nostalgie-Reise von Mitterfels zum Arber und den kältesten Wintern des 20. Jahrhunderts

 

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nostalgie-fahrt03Auf einem „gnagatzendem“ Stuhl, unter dessen Sitzfläche noch ein Frachtgutzettel der Königlich bayerischen Eisenbahn von 1910 klebt, sitzend und ein antiquarisch erworbenes Reisebuch „Bayerischer und Böhmer Wald“ von 1932 in den Händen, darin eine Beschreibung einer Fahrt mit der Bahn von Straubing über Mitterfels nach Bad Kötzting, weiter mit der Kraftpost nach Arnbruck und von da zu Fuß weiter zum Arber, mit köstlichen Randnotizen wie „Gasthaus mit Volkstypen“: Das ist der Stoff für die Tagträume der Birgit Mühlbauer, die von sich selbst sagt, dass sie „waldsüchtig“ geworden ist.

Also macht sie sich auf, diese „nostalgische“ Reise aus Meyers Reisebuch nachzuvollziehen. Und weil schon lange kein Zug mehr am Bahnhof Mitterfels in den „Woid eini“ verkehrt und die Kraftpost auch nicht mehr existiert, nimmt sie ihr Mountainbike. Den Randnotizen im Buch versucht sie nachzuspüren – und sie notiert ihre eigenen Entdeckungen am Weg, an denen andere vielleicht gedankenlos vorbeifahren. "Deutsche Reichsbahn, Kraftpost und malerische Waldumgebung" nennt sie ihre "Reise" …

 

winter1963 1 wBei der arktischen Kälte im Februar 2012 erinnerte sich die ältere Generation an die kältesten Winter der letzten 70 Jahre, vor allem an die Winter im 2. Weltkrieg und in der Nachkriegszeit.“ So die Einleitung zu Alois Bernkopfs Beitrag „Eiskalter Winter trotz Klimaerwärmung – Die kältesten Winter des 20. Jahrhunderts". „ In Deutschland waren dies die Winter 1939/40, 1946/47, 1955/56, 1962/63. Um sicher zu sein, ob die die Erinnerung an die Kälte nur subjektiv ist …“ überprüft der Autor dies an meteorologischen Tatsachen und er geht auch der Frage nach, wie sich solche kalte Winter mit der Klimaerwärmung vereinbaren lassen. Die Verbindung von objektiven Ergebnissen und den persönlichen Erlebnissen in „arktischen“ Wintern gelingt Alois Bernkopf aufs Trefflichste. Er berichtet vom Skifahren mit Skiern vom Schreiner in den Vor-Lift-Wintern, vom Skispringen, das mit eingegipstem Schienbein endet, und u. a. von seiner Hochzeit bei minus 25 Grad.

Abb. rechts: Winter 1963 in Elisabethszell

 

 

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