Tag des offenen Denkmals am 8. September 2019

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Pressemitteilung "Deutsche Stiftung Denkmalschutz" in BOG Zeitung:

Einblicke in längst vergangene Zeiten

Historische Baudenkmäler und archäologische Stätten öffnen ihre Pforten


Landshut/Regensburg. (kam/ta) Anfang September ist alljährlich Tag des offenen Denkmals. Auch in Ostbayern sind am Sonntag zahlreiche historische Stätten frei zugänglich und locken Besucher mit ihrer langen Geschichte. Exotisch und tierisch wird es etwa in Landshut. Wie das mit den Wittelsbachern zusammenhängt, erfahren Interessierte auf der Burg Trausnitz.
Auf die Spuren der ehemals tierischen Bewohner der Burg Trausnitz in Landshut begeben sich Besucher bei einer Sonderführung durch die Burg sowie die Kunst- und Wunderkammer und erhalten Einblick in die Welt der Statussymbole, die einst in der Zeit der Renaissance wichtig waren. Der Wittelsbacher Prinz Wilhelm von Bayern mochte es exotisch und hatte eine ganze Reihe außergewöhnlicher „Haustiere“: Löwen, Papageien, Krokodile und Affen hausten vor 450 Jahren auf dem weitläufigen Gelände der Burg. Um im Wettstreit mit anderen Herrscherdynastien die Nase vorn zu haben, ließ sich Prinz Wilhelm von Bayern sogar ein Meerwasseraquarium mit Schalentieren und exotischen Fischen anfertigen. Auch einige Naturwunder konnte der Wittelsbacher sein Eigen nennen – wie etwa Walwirbel, ausgestopfte Riesenschildkröten oder in Baumstämme eingewachsene Geweihe.


Der Ehrentempel nach griechischem Vorbild

Leo von Klenze hat sie im Auftrag Ludwig I. errichtet: die Walhalla in Donaustauf im Landkreis Regensburg. Zwölf Jahre, von 1830 bis 1842, hat es gedauert, bis eines der bedeutendsten deutschen Nationaldenkmäler vollendet war. Geplant war die Walhalla als Ehrentempel für verdiente deutsche Männer und Frauen. Im Innenraum sind derzeit etwa 130 Büsten ausgestellt – unter anderem Immanuel Kant, Johann Wolfgang von Goethe, Konrad Adenauer und Sophie Scholl. Die Zusammenstellung wird seit 1966 regelmäßig erweitert. Prunkvoll und wertvoll ist der Regensburger Domschatz. Er befindet sich in den historischen Räumen der ehemals bischöflichen Residenz und beeindruckt mit Fresken der Renaissance. Dabei werden vor allem außergewöhnliche Exponate aus Gold gezeigt, galt Regensburg doch bis ins 18. Jahrhundert hinein als Zentrum der Goldschmiedekunst. Daneben sind auch Gewänder in feinster Goldstickerei zu sehen. Noch heute werden die Geräte und Textilien zu besonderen Anlässen beim Gottesdienst im Regensburger Dom Sankt Peter verwendet. Wer am Tag des offenen Denkmals die Veste Oberhaus in Passau besucht, begibt sich auf Zeitreise ins 19. Jahrhundert. Auf ins Gefecht mit den Königlich Bairischen Infanteristen heißt es, wenn diese am Sonntag in traditionellen Formationen aufmarschieren. Das Oberhausmuseum umfasst das Stadtmuseum, eine Gemäldegalerie und weitere Sammlungen mit Schwerpunkt auf Ostbayern und die beiden angrenzenden Nachbarländer Tschechien und Österreich. Die Geschichte Ostbayerns von der Jungsteinzeit Tausende Jahre vor Christus bis ins Frühmittelalter zeigt das archäologische und kunsthistorische Museum Quintana in Künzing im Landkreis Deggendorf. Die Dauerausstellung beleuchtet auch den Abschnitt der römischen Kaiserzeit mit der Entstehung und Entwicklung des Kastells Künzing sowie der römischen Militärgeschichte in der Region. Der nächste Abschnitt – die Spätantike – zeigt die Zerstörung des römischen Kastells durch germanische Stämme und die Entstehung bajuwarischer Stämme in der Region.


Modernes Leben in historischen Gemäuern

Der Steinhof in Zell im Landkreis Cham gilt heute als eines der bedeutendsten Bauwerke bäuerlichen Kulturgutes in der Oberpfalz. Fast zehn Jahre lang wurde der historische Steinhof mit seinen drei denkmalgeschützten Gebäuden – Wohnstallhaus, Getreidekasten und Scheune – in den 1980er-Jahren saniert. Am Tag des offenen Denkmals ist der Steinhof, der zum ersten Mal im Jahr 1394 urkundlich erwähnt wurde, von 10 bis 17 Uhr zur Besichtigung geöffnet. Eine Ausstellung mit bisher noch nie veröffentlichten Fotos zeigt die aufwendige Sanierung in den 1980er-Jahren, vor welchen Herausforderungen die Baufirmen standen und welche Mamut-Aufgabe auf die Familie Kerscher, die den Hof bewirtschaftet, zukam. Mehr Hintergründe unter
www.idowa.plus Weitere Informationen Das komplette Programm für Bayern, gegliedert nach Landkreisen und kreisfreien Städten, gibt es unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/laender/by

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