Ascha. Ideeneinbringung bei der Gestaltung eines Gemeinschaftsgartens

GS im Obstlehrgarten

Grundschule zu Besuch im Obstlehrgarten

Areal am Obstlehrgarten wird wiederbelebt

Nur ein kleiner Fußmarsch ist nötig, um von der Dorfmitte von Ascha über den Fuchsberger Weg zu einem herrlichen Naturstandort mit schönem Ausblick über das ganze Dorf zu kommen.

Ungefähr 600 Quadratmeter des etwa 1 500 Quadratmeter großen Grundstücks neben dem Lehrbienenstand der Imker und der Streuobstwiese des Obst- und Gartenbauvereins sollen gärtnerisch nutzbar gemacht werden. Absicht ist es dabei, das derzeit etwas verwahrloste Areal in einen Gemeinschaftsgarten umzugestalten und damit wieder mit Leben zu füllen.

In die Planung möchte man neben Familien mit Kindern und Senioren alle Garten- und Naturfreunde einbeziehen, die Interesse daran haben, ihren Spaziergang hinauf zum Obstlehrgarten in Gesellschaft auf Bänken zu verbringen, sich eventuell mit ihrer eigenen Gartenfläche zu beschäftigen oder mit Kundigen über Biodiversität, alte Obst- und Gemüsesorten oder Permakultur auszutauschen, während die Kinder an die Natur herangeführt werden und im Freien toben können.

Bauhof arbeitet bereits an der Urbarmachung

Derzeit ist der Bauhof von Ascha dabei, morsche Bäume, überschüssige Eichen und Weiden sowie die oberste Erdschicht mit ganzen Brennnesselwurzeln zu beseitigen, um damit die Voraussetzung für einen interessanten Naherholungs- und Selbstversorgerort mit hohem ökologischen Ansatz zu schaffen. Als Wasserreservoir zur Pflege für Pflanzungen wird der Wasserlauf zur gesicherten Befüllung des Teiches beim Lehrbienenstand mit seinem bereits ökologisch regen Leben wieder nutzbar gemacht.Angedacht sind ein befestigter Platz als Sitzplatz und Aufenthaltsort, der Bau eines Geräteschuppens und die Anlage eines kleinen Naturspielplatzes für Kinder. Des Weiteren besteht die Idee, in den Gemeinschaftsgarten voraussichtlich drei Hoch- und zwei Hügelbeete sowie Bäume und Sträucher mit essbaren Früchten einzubeziehen. Alle aus der Vorbereitung der Urbarmachung anfallenden Naturmaterialien sollen im Anschluss wieder in den Hochbeeten oder als Balancierstämme und Kletteranlagen für die Kinder Verwendung finden.

Professionelle Beratung durch Hannelore Zech

Im Grunde sollte das Projekt bereits im März starten. Wegen Corona mussten aber entsprechende Vorträge der Planerin Hannelore Zech vom Mienbacher Waldgarten entfallen, die über das angedachte Konzept und über Permakultur informieren sollten. Auch die Hoch- und Hügelbeete sowie Pilzkulturen sollten inzwischen in Tageskursen errichtet sein. Absicht von Zech ist es, jeweils einen Tag pro Monat für unterschiedliche Themen wie Gemüsebau und Anlage von Pilzkulturen, Pflanzenanzucht und die Ansiedlung von Nützlingen zur Verfügung zu stehen. Dabei will sie Hilfestellung geben bei der Arbeit an einer gewünschten harmonischen Gemeinschaft, sodass daraus ein dauerhaftes Projekt wird, das zugleich für alle ökologischen Nutzen hat. Die Kosten für das Projekt werden von der Gemeinde übernommen.

Interessierte, die sich an der Gestaltung und Planung zur Wiederbelebung des Geländes am Lehrbienenstand und der Streuobstwiese beim OGV beteiligen wollen, sollen sich mit dem zuständigen Gemeinderat Uli Aschenbrenner in Kontakt setzen: Telefon 09961/7867 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Irene Haberl, in: BOG Zeitung vom 12. Mai 2021 (mit Genehmigung der Lokalredaktion)

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