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Jahresversammlung der Feuerwehr Mitterfels

Zu 67 Einsätzen gerufen – Derzeit 255 Mitglieder

Die FFW Mitterfels hielt ihre jährliche Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Fischer ab. Im Tätigkeitsbericht lobte Vorsitzender Kilian Graf die gute Zusammenarbeit, das große Engagement und die hervorragende Kameradschaft.

So konnte Ende Januar 2025 der traditionelle Feuerwehrball mit vielen Ballbesuchern abgehalten werden. In gemeinsamen Unternehmungen wurden Ballbesuche, Vereinsausflüge, Teilnahmen an Ortsveranstaltungen, Gründungsfesten anderer Wehren, Christbaumversteigerungen und vieles mehr mit aufgeführt. Auch der im vergangenen Jahr abgehaltene Tag der offenen Tür war wieder ein voller Erfolg.

Hierbei waren auch viele umliegende Feuerwehren stark vertreten. Er bedankte sich bei den vielen helfenden Händen, welche diesen Tag unterstützt hatten. Als Höhepunkt im vergangenen Jahr konnte das Infomobil „Handfeuerlöscher“ durch den Landesfeuerwehrverband Bayern begrüßt werden. Hier konnte man selbst den Umgang mit Feuerlöschern ausprobieren und es fand zusätzlich eine Demonstration von einem Fettbrand statt.

Der Mitgliederstand der Feuerwehr betrug Ende 2025 255 Mitglieder, davon 45 fördernde Mitglieder, zwei Ehrenmitglieder, 108 Vereinsmitglieder und 91 Aktive und Jugend. Es konnten auch neun Jugendfeuerwehrler, vier Fördermitglieder, ein Vereinsmitglied und drei aktive Mitglieder gewonnen werden. Leider verstarben 2025 auch zwei langjährige Mitglieder. Kilian Graf hielt hier in seiner Rede inne und bat um eine Gedenkminute für diese verstorbenen Mitglieder.

Starke Jugendgruppe

Zum Abschluss seiner Rede bedankte sich der Vorsitzende umfangreich, unter anderem bei der starken Jugendgruppe, die zu jedem Anlass immer gut vertreten sei. Zusätzlicher Dank erging an die Fahnenträger, den zweiten Vorstand Stefan Rosenhammer, den zweiten Kommandanten Christian Irlbeck und Konrad Feldmeier für die gute Zusammenarbeit. Großer Dank ging auch an die Wirtsfamilie Fischer, welche immer bei Veranstaltungen die FFW Mitterfels bestens bewirtet. Im Anschluss wurden noch die Termine für 2026 bekannt gegeben.

Im weiteren Verlauf wurde der Jahresbericht durch Kommandanten Christian Irlbeck vorgestellt. So konnte auf 67 Einsätze und 1017 ehrenamtliche Einsatzstunden zurückgeblickt werden. Absolviert wurden 2025 15 Brandeinsätze, 35 Technische Hilfeleistungen, ein ABC-Gefahrstoffeinsatz, elf Sicherheitswachen und fünf sonstige Tätigkeiten. Ebenso wurden Übungen und Ausbildungen durchgeführt. Ein Highlight war die erfolgreiche Teilnahme am Leistungsabzeichen „Wasser“, welche im Mai durch zwei Gruppen erfolgreich absolviert wurde. Zum Jahresende zählte die FFW Mitterfels 61 aktive Mitglieder, darunter vier Frauen. Ebenso gebe es eine großartige Entwicklung bei der Jugendfeuerwehr. Der momentane Stand von 29 Jugendlichen zeige, wie wichtig eine kontinuierliche Jugendarbeit sei, um in Zukunft weiterhin leistungsfähig zu bleiben.

In einem besonderen Gedenken wurde dem kürzlich verstorbenen langjährigen aktiven Vereinsmitglied, Gerätewart und Atemschutzträger Armin Graf in einer bewegenden Bildpräsentation mit musikalischer Untermalung gedacht.

Der Jahresbericht von Jugendwart Matthias Irlbeck zeigte viele gemeinsame Übungen und erfolgreiche Abzeichenprüfungen der Jugendgruppe auf. Unter anderem haben 17 Jugendliche das Abzeichen zur „Jugendflamme“ in verschiedenen Abstufungen bestanden.

Zwölf Jugendliche neu dabei

Ebenso erhielten nach mehrwöchiger Übung das Abzeichen zur „Deutschen Jugendspange“ elf Jugendliche. Ein Zuwachs von zwölf Jugendlichen, welche sich für den Dienst in der FFW Mitterfels entschieden, konnte im vergangenen Jahr verzeichnet werden.Der Atemschutzbericht 2025 wurde durch Erich Rauscher vorgetragen. In der FFW Mitterfels gab es 26 aktive Atemschutzträger. In diesem Jahr werden zwei weitere Teilnehmer zum Geräteträgerlehrgang entsendet. Insgesamt gab es 2025 drei Einsätze mit insgesamt 13 Geräteträgern.

Immer zur Stelle

Bürgermeister Andreas Liebl bedankte sich für den Einsatz der FFW Mitterfels zum Wohle der Gesellschaft. Die FFW sei immer für alle Leute vor Ort wie auch im Landkreis hilfreich zur Stelle. Er habe großen Respekt für die Hilfsbereitschaft, auch wenn es oft nicht leichte Einsätze sind.

In einer weiteren Rede des Kreisbrandrates Markus Weber wurde vermittelt, dass mit 67 Einsätzen der ehrenamtliche Einsatz gewürdigt werden müsse. Die Gefahrenlage werde immer größer und schwieriger und man wisse nicht, was einen bei den einzelnen Einsätzen erwarte. Er sprach seinen großen Dank für das Engagement und die Zusammenarbeit aus und bat die Kameraden, bei den Einsätzen weiterhin mit Vorsicht heranzugehen.

Zum Abschluss wurden die Ehrungen durchgeführt. So konnten zum Löschmeister Matthias Dietl, zum Hauptfeuerwehrmann Mario Assmann und zur Oberfeuerwehrfrau Anja Duschl befördert werden. Ebenso konnte das Aktivenabzeichen für zehn Jahre an zwei Feuerwehrler und für 20 Jahre an Matthias Irlbeck, Klaus Holmer und Stefan Murer überreicht werden.

Pressemitteilung FFW/bsc vom 7. Februar 2026

 

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