Burgmuseumsverein tagte

heimatmuseum mitterfels aumer wBe­sitz­ver­hält­nis­se klä­ren

Seit 35 Jahren gibt es das Museum in der Burg Mitterfels. Der Förderverein des Museums besteht seit gut 13 Jahren und hat 33 Mitglieder. Kürzlich fand die Jahresversammlung unter der Leitung von Vorsitzender Elisabeth Vogl statt. Sie erinnerte an das vergangene Vereinsjahr. Neu war das von Wolfgang Hammer, stellvertretender Vorsitzender, ins Leben gerufene „Objekt des Monats“ wie Kindermöbel, Kinderspielzeug oder ein Butterfassl aus dem Museum. Neben den offiziellen Öffnungszeiten am Mittwoch und Sonntag war das Museum auch am Internationalen Museumstag, am Tag des offenen Denkmals und an den Mitterfelser Festen wie Marktmeile oder Christkindlmarkt geöffnet. Exkursionen wie eine Führung durch den Friedhof Sankt Peter sowie Autorenlesungen, ein Lesekonzert und ein Frühlingskonzert wurden veranstaltet. Es fanden auch Filmaufnahmen im Museum statt. Im Obergeschoss wurde ein neuer Ausstellungsraum zum Thema Volksfrömmigkeit eingerichtet.

Noch bis Ende Oktober läuft eine Ausstellung des Mitterfelser Fotografen und Malers Hans Hausladen. Zum Abschluss der Museumssaison ist für den 29. Oktober das Konzert „Musik aus der Renaissance“ mit Sigrun Baumann und Wolfgang Hammer vorgesehen. Vogl gab bekannt, dass sie den Museumsführer von Franz Wartner und Josef Brembeck (1991) digitalisiert hat. Er könnte jetzt aktualisiert und neu gedruckt werden.

Weiter gab es Informationen über die noch immer ungeklärten Besitzverhältnisse im Museum. Bei einer Ortsbesichtigung machten sich Bürgermeister Heinrich Stenzel und Markträte ein Bild von Museum und Fundus. Es wurde beschlossen, einen als Büro geplanten Raum mit einer Heizung zu versehen. Bei einer weiteren Begehung mit einer Expertin für Keramik wurde eine grobe Schätzung der Gegenstände vorgenommen. Der Wiederbeschaffungswert der Exponate sei minimal. Bis heute seien die Besitzverhältnisse nicht geklärt. „Der mündlich überlieferte Wille von Sepp Brembeck war eindeutig: Das Museum gehört Mitterfels“, erklärte Vogl. Die von Brembeck angefertigten Krippen gehörten den Erben. Einig ist man sich bei Marktgemeinde und Museumsverein, dass das Museum erhalten bleiben muss, so wie es von Sepp Brembeck angelegt wurde. Allerdings nicht um jeden Preis, wie Bürgermeister Heinrich Stenzel betonte. Für die Lagerung der Exponate aus der Sammlung Hausladen ist ein Raum im „Haus der Begegnungen“ gefunden worden. Führungen außerhalb der Öffnungszeiten wird Wolfgang Hammer koordinieren. Erfreulich seien die steigenden Besucherzahlen, die sicher den Sonderausstellungen geschuldet sind, sagte Vogl. Eine Bitte des stellvertretenden Vorsitzenden Wolfgang Hammer: Besitz und Zuständigkeiten müssten geklärt werden. Auch sollte eine Hilfskraft für alle anfallenden Arbeiten angestellt werden.

Quelle: Elisabeth Röhn/BOG Zeitung vom 29. September 2017 (Zeitversetze Übernahme aufgrund einer Sperrfrist.)

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