… und auf den Bergen gute Fernsicht

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Hinweistafeln am Hirschenstein – konzipiert vom Mitterfelser Otto Wartner (Foto: Franz Tosch) – Vergrößern durch Anklicken!

Otto Wartners Hinweistafeln am Turm des Hirschenstein

Dieser erfreulichen Wetterdienstmeldung geht häufig der Satz voraus: „In den Niederungen dichter Nebel, der sich auch tagsüber nicht auflöst.”

Im Herbst sind auch wir in Mitterfels häufig von dieser Wetterlage betroffen. Wenn diese Tage sich summieren, geht das auf’s Gemüt. Man sollte, wenn das möglich ist, in dieser Zeit aus den Niederungen fliehen und sich in die Hochlagen begeben. Auf den Hirschenstein zum Beispiel, den höchsten von Mitterfels aus sichtbaren Bayerwaldberg. Der Grandsberg ist dafür der günstigste Ausgangspunkt. Schon auf der Fahrt dorthin durchdringen immer wieder Strahlenbündel der Sonne die Nebelsuppe, und wir wissen dann, was uns oben erwartet.

Auf dem Grandsberg dann eine strahlende Sonne, ein wunderbarer blauer Himmel, eine geradezu sommerliche Wärme. Nach einer Wanderstunde ist der Hirschenstein erreicht, und das Nebelmeer liegt uns zu Fü-ßen. Vom Bernrieder Winkel bis zu den Alpen ist es ausgebreitet wie ein gewellter Teppich, unterbrochen nur durch die Rauchsäule der Zuckerfabrik in Plattling und der Dampfglocke des Atomkraftwerkes in Ohu.

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Dem Besucher am Turm des Hirschenstein ganz nah – jenseits des Nebelmeers – Watzmann und Co. – davor die Rauchsäule der Plattlinger Zuckerfabrik. Foto: Franz Tosch – Vergrößern durch Anklicken!

Das Auge kann sich kaum sattsehen. Am südlichen Horizont das Alpenpanorama: Es reicht vom Seng-sengebirge bis zur Zugspitze: das sind 220 Kilometer in der Ost - Westausdehnung. Im Osten sehen wir den Hinteren Wald vom Arber bis zum Lusen, dazu das Deggendorfer Riegelgebiet. Im Westen bilden die be-waldeten Höhen um die Walhalla die Grenze.

„Wie heißen die vielen Gipfel, Berggruppen, Ortschaften?”, so fragt sich der Wanderer, der Urlauber vor allem, der erstmals diese Umsicht ge-nießt. Darauf eine Antwort zu geben, war dem Hausherrn des Hirschenstein, Forstdirektor Helmut Fritsch vom Forstamt Mitterfels, lange schon ein Anliegen; er dachte, am Rundge-länder des Aussichtsturmes Schrifttafeln anzubringen.

>>> Weiter beim Originalbeitrag „… und auf den Bergen gute Fernsicht“ im Mitterfelser Magazin 3/1997 Seite 112 ff von Otto Wartner, der auch die Schrifttafeln entworfen hat:

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