Jahresversammlung 2022 des AK Heimatgeschichte Mitterfels

MM28

Vergrößern durch Anklicken!

Rückblick – Jahresprogramm – Mitterfelser Magazin wurde vorgestellt

Die Jahreshauptversammlung 2021 des AK Heimatgeschichte musste wegen Covid-19 noch im Mitterfelser Burggarten stattfinden. Jetzt traf man sich wieder ...

... in der historischen Hien-Sölde mit einer umfangreichen Tagesordnung mit Schwerpunkt „Besprechung Mitterfelser Magazin“.

Im Rückblick auf zwei Vereinsjahre erinnerte die AK-Vorsitzende Elisabeth Vogl an eine Exkursion zur Burgruine in Runding unter Führung von Martin Graf und den Besuch des Museums in Dingolfing. Im August beteiligte sich der Verein am Ferienprogramm der Marktgemeinde und bot in Zusammenarbeit mit dem Burgmuseumsverein die Führung „Nachts im Burgmuseum“ an. Die Veranstaltung sei so gut angekommen, dass sie wiederholt werden konnte und in diesem Sommer wieder angeboten werde, so Vogl.

Auch die Autoren seien nicht untätig gewesen: Edda Fendl präsentierte einen neuen Band über Falkenfels, den der Arbeitskreis Heimatgeschichte herausgab, das Layout übernahm Heinrich Stenzel.

Die Vorstandschaft besteht zurzeit aus Vorsitzender Elisabeth Vogl, Stellvertreter Martin Graf, Schriftführer Matthias Kutzner, Kassiererin Gertrud Graf. Beisitzer sind Theo Breu, Herwig Hoinkes und Alois Kallus, Kassenprüfer Cornelia Buchner und Cornelia Landstorfer. Der Verein hat 60 Mitglieder. Für ihre ehrenamtliche Arbeit wurde allen Vorstandsmitgliedern, den Autoren und Autorinnen sowie Franz Tosch, der seit 28 Jahren das gesamte Magazin gestaltet, von der Vorsitzenden gedankt.

Finanzierung gesichert

Der Bericht von Kassenwartin Gertrud Graf war kurz: Dank einer großzügigen Spende der Marktgemeinde sei die Finanzierung des neuen Mitterfelser Magazins gesichert. Sowohl die Autoren als auch die Mitglieder erhalten ein kostenloses Exemplar. Das Mitterfelser Magazin sei ein wichtiges Dokument der Marktgemeinde, auch für kommende Generationen, betonte Bürgermeister Andreas Liebl mit einem Dank für das ehrenamtliche Engagement von Vorstandschaft und Autoren.

Franz Tosch, der die gesamte Gestaltung für dieses umfangreiche Heft übernommen hatte, stellte den Inhalt vor:

 


Vorstellung des neuen Mitterfelser Magazins durch Franz Tosch:

„Das MM 28 in Kürze:

50 Beiträge sind‘s geworden, auf 194 Seiten. Ich hab’s nicht mit weniger Seiten geschafft, einige in der Struktur bereits fertige Beiträge blieben eh auf der Strecke.

30 Autoren, Illustratoren, Fotografen und Sammler haben ihre Beiträge, ihre Fotos und Sammelob­jekte – und damit meist viel Zeit – zur Verfügung gestellt. Ohne die Bereitschaft zur ehrenamtlichen Mitarbeit gäbe es kein Mitterfelser Magazin. Dafür im Namen des AK HG ganz herzlichen Dank.

Der Leser findet wieder eine Vielfalt an Themen, in denen sich alle Facetten des Lebens und Geschehens in unseren Gemeinden widerspiegeln.

Beiträge mit Spurensuche in Archiven gehören selbstverständlich zu einem Magazin mit dem Untertitel „gestern – heute – morgen“.

Aber auch das Heute und Morgen kommen nicht zu kurz. Dazu kommen Erzählungen, Erinnerungen, Gedichte, Fotos. Unsere bairische Sprache ist wieder gut vertreten im MM 28. In vielen Beiträgen wird deutlich, dass Heimatgeschichte immer Geschichte von und mit Menschen ist.

Wenn man nach einem Manko suchen möchte, dann finden wir es bei der Verteilung der Beiträge auf unsere Gemeinden. Wir tun uns mit dem Angebot für Haselbach und Ascha grundsätzlich schwer. Nicht, weil die beiden Orte keine interessante Geschichte hätten oder keine interessanten Geschichten bieten könnten. Es fehlt einfach an Mitarbeitern, die sich auf Spurensuche machen möchten. Wir haben aber durchaus je einen respektablen Beitrag von den beiden Gemeinden abdrucken können.

Wer jetzt schon einen Blick auf die Beiträge werfen möchte, den verweise ich auf unsere Webseite, wo sukzessiv die Themen online vorgestellt werden.

Eine Arbeit möchte ich – stellvertretend für die 50 Beiträge - hier nennen, weil sie mit großem Aufwand verbunden war: Es ist eine tabellarische Aufstellung von 10 Salbüchern zwischen den Jahren 1555 und 1757, mit der ein Vergleich in der Entwicklung von Mitterfels über 200 Jahre ermöglicht wird. Wir bekommen ein Bild vom kleinen Dorf Mitterfels vor einer mächtigen Burganlage, von einem Dorf mit meist hölzernen Sölden, erfahren Namen der Bewohner, oft von den Grundstücken, den Steuern, die an die verschiedenen Grundherren zu zahlen waren.

Diese tabellarische Aufstellung in DIN-A2-Größe sollte ins MM eingebunden werden, was technisch nicht möglich war. Es wird als Beilage zum betreffenden Aufsatz in den Jahrband hineingelegt.

Die Suche im Archiv, das Fotografieren vieler Seiten, das Transkribieren, die Einarbeitung in tabellarische Struktur hat Cornelia Landstorfer geleistet. Der Autorin dazu ein Kompliment für die aufwändige wissenschaftliche Arbeit und ein herzlicher Dank, dass sie die Arbeit dem AK Heimatgeschichte Mitterfels zum Abdruck zur Verfügung gestellt hat.

Das MM 28/2022 ist im Moment im Druck und wird beim „kleinen Pfarrfest“ am Samstag, 9. Juli („Einweihung“ der renovierten St. Georgs-Kirche) erstmals verkauft – ein passender Vorstellungstermin, ist doch ein ausführlicher Bericht vom Ortspfarrer P. Dominik Daschner mit dem Titel „Die Renovierung der St. Georgs-Kirche – Ein Hindernislauf bis zum Erhalt der alten Mitterfelser Pfarrkirche als ortsprägendes Denkmal“ mit einer reichen Fotodokumentation im MM 28 enthalten.“


Kräuterwanderung

Vogl stellte die Planung fürs neue Vereinsjahr vor. Sie lege großen Wert auf gute Zusammenarbeit mit Mitterfelser Vereinen wie dem Freundeskreis historische Hien-Sölde, dem Waldverein, dem Singkreis oder dem Burgmuseumsverein. Intensivieren wolle man die Zusammenarbeit mit der Schule.

Die nächsten Termine:

"Neues zur Urnenfelderzeit im Landkreis Straubing-Bogen" am 28. Juni 2022 - 20 Uhr

Vortrag des Kreisarchäologen Dr. Ludwig Husty beim Historischen Verein für Straubing im Gäubodenmuseum [... mehr hier]

 

"Wildkräuter" am 16. Juli, 9.00 Uhr. 

Treffpunkt St. Georgskirche zu einer ca. einstündigen Exkursion am "Schopiehl" mit anschließender Einkehr in der Hiensölde. Begleitung: Gertrud Graf

"Kulturschätze" am Freitag, 23. September, 14.00 Uhr: 

Pkw-Fahrt nach Moosbach mit Kirchenführung und Kalvarienfelsen - weiter nach Harrling mit Führung im Friedhof und Kirche. Einkehrmöglichkeit. Organisation: Martin Graf

Römermuseum Künzing und Ausgrabung des hölzernen Amphitheaters im Oktober (Termin und Näheres werden noch bekanntgegeben.)

BESUCHER

Heute 14 Gestern 3188 Woche 14 Monat 109612 Insgesamt 2891276

Back to Top
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.