FFW Ascha. Aktive Wehr trotz Corona gefordert

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Bürgermeister Wolfgang Zirngibl, Josef Keckeis, Johann Zollner, 1. Kommandant Andreas Aumer und Vorsitzender Christoph Leibl (v. links) Foto: Josef Keckeis - Vergrößern durch Anklicken!

Josef Keckeis und Johann Zollner aus dem aktiven Dienst verabschiedet

Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie die Jahresversammlung nicht im März stattfinden konnte, wurde sie am Freitag, 30. Juli 2021, im Sportheim Ascha nachgeholt.

Vorsitzender Christoph Leibl blickte auf die Aktivitäten des Feuerwehrvereins seit der letzten Jahresversammlung im März 2020 zurück.

In seinem Grußwort zeigte sich Bürgermeister Wolfgang Zirngibl stolz auf die stete Einsatzbereitschaft der Aschinger Wehr. Viel Lob gab es für den erst einige Tage zurückliegenden Brandeinsatz im Gemeindebereich. Hier konnte man die Früchte einer guten Ausbildung erkennen. Das Vereinsleben war laut Vorsitzenden Leibl coronabedingt eingeschränkt. So konnten im Jahr 2020 weder das Floriansfest, der Vereinsausflug noch die Christbaumversteigerung durchgeführt werden. Unter Schutzbestimmungen wurde einigen Mitgliedern zu Geburtstagen gratuliert. Der Mitgliederstand blieb erfreulich konstant bei 170 Mitgliedern, da die Todesfälle durch neue Mitglieder kompensiert werden konnten.

„Keine Einnahmen“

Aus dem von Kassier Werner Fischer präsentierten Kassenbericht für das Jahr 2020 war ersichtlich, dass aufgrund der ausgefallenen Veranstaltungen außer Mitgliedsbeiträgen und Spenden keine Einnahmen zu verzeichnen waren. Da der Verein jedoch über ein gutes Finanzfundament verfügte, kann er trotz hoher Ausgaben für die Beteiligung beim Kauf von Ausrüstungsgegenständen immer noch auf ein solides Fundament setzen.

In seinen Bericht über die aktive Wehr im Jahr 2020 wies Kommandant Andreas Aumer auf die zwölf Einsätze der Wehr hin. Es waren vier Brandeinsätze, einmal Türöffnung, dreimal mussten Sturmschäden entfernt werden und viermal wurde man zu Verkehrsunfällen gerufen. Es wurden sieben Übungen durchgeführt. Beteiligt hat man sich auch am Fahrertraining in der Kaserne in Feldkirchen, die MTA-Ausbildung wurde abgeschlossen und ein Aufbaulehrgang für Gruppenführer besucht.

In seiner Vorschau erwähnte Aumer, dass am Wochenende drei Gruppen zur Leistungsprüfung antreten werden. Beteiligen werde man sich wieder am Fahrertraining in Feldkirchen und die MTA-Ausbildung mit der FFW Falkenfels und FFW Gschwendt beginnt. Auch im Gerätehaus war man nicht untätig, so wurden die Planungen für eine Abgassauganlage abgeschlossen und es wurden zwei Schlauchpflegeanlagen besichtigt.

Anschließend berichtete Atemschutzbeauftragter Tobias Kraus über die Atemschutzabteilung der Wehr. Die Wehr verfügt über 18 ausgebildete Atemschutzgeräteträger. Die Atemschutzträger waren bei einem Einsatz gefordert. Coronabedingt mussten alle Übungen abgesagt werden. Jugendwart Felix Zollner berichtete über ein ruhiges Jahr, da auch in diesem Bereich kaum Aktivitäten stattfinden konnten.

Beim nächsten Tagesordnungspunkt wurden zwei Feuerwehrleute aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Johann Zollner trat im Jahr 1976 in die FFW Ascha ein, er wollte nach 45 aktiven Jahren seinen Dienst beenden. Josef Keckeis leistete 49 Jahre aktiven Dienst, nach Erreichen der Altersgrenze von 65 Jahren musste er seinen aktiven Dienst beenden. Keckeis gehörte von 1971 bis 1980 der FFW Pilgramsberg an. Durch seinen Umzug nach Ascha begann er seine Dienstzeit bei der FFW Ascha. Von 1982 bis 1988 war er Gruppenführer. Im Jahr 1988 wurde er zum 1. Kommandanten der FFW Ascha gewählt. Dieses Amt übte er 24 Jahre bis zum Jahr 2012 aus. Von 2012 bis 2018 war er Vorstand des Feuerwehrvereins. Seit 2018 gehört Keckeis als Vertreter der passiven Mitglieder dem Vereinsausschuss an.

Verschiebung des Gründungsfestes sinnvoll

Beim Thema 150. Gründungsfest der FFW Ascha im Jahr 2023 bat Vorstand Leibl nochmals um eine Diskussion, ob das Fest wie geplant durchgeführt werden soll oder ob eine Verschiebung sinnvoller sei. Es müssten die Verträge mit Kapellen, Festküche, Schausteller und Brauerei geschlossen werden. Nach intensiver Diskussion stimmte eine große Mehrheit der Mitglieder aufgrund der derzeitigen Situation für eine Verschiebung des Gründungsfestes. In seiner Vorschau gab Leibl bekannt, dass, wenn Corona es zulässt, man eine Fahrt zu einem Christkindlmarkt organisieren wolle, ebenso sollen eine Christbaumversteigerung und im Jahr 2022 ein Floriansfest durchgeführt werden.

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