Keck und Schub ziehen sich zurück – Aus der Versammlung der Jagdgenossen
Bei der Versammlung der Jagdgenossen hat sich nach dem Rücktritt des bisherigen Jagdvorstehers Roland Keck trotz der Bemühungen in der Versammlung kein Nachfolger gefunden. So bleibt die Vorstandschaft weitere drei Monate im Amt, dann soll bei einer neuerlichen Versammlung ein weiterer Versuch unternommen werden, einen Jagdvorsteher zu finden.
Gut besucht war die Versammlung der Jagdgenossen am Freitagabend im Gasthaus Hilmer in Riederszell. Nach der zeitaufwendigen Ausgabe der Stimmzettel mit den Flächenangaben an die Jagdgenossen konnte Jagdvorsteher Roland Keck die Versammlung erst verspätet eröffnen. Nach dem Jagdessen wurde der Kassenbericht der Hauptkasse vom Kassenverwalter Franz Deuschl vorgetragen, und über die Kassenbestände der Ortsteile Falkenfels, Oberhof- Forst-Weinfurth, Riederszell, Siglbrunn, Kirschberg und Roth berichtete Jagdvorsteher Keck.
Drückjagd mit 16 Treibern und 17 Jägern
In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte der Jagdvorsteher an das Ergebnis der Drückjagd mit 16 Treibern und 27 Jägern. Weiter erfuhren die Jagdgenossen von den Themen der Vorstandssitzungen, bei denen der Jagdvorsteher seinen Abschied als Jagdvorsteher ankündigte, und über die Themen bei der Besprechung der Arbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften in Reibersdorf.
Jagdvorsteher Keck informierte über seinen Abschied als Jagdvorsteher, diese Aufgabe hatte er elf Jahre inne, und auch sein Stellvertreter Josef Schub, der 36 Jahre in der Vorstandschaft wirkte, gab seinen Rückzug bekannt. Als Hauptgrund für seinen Rückzug nannte Keck den Wunsch der Jagdgenossen, die Ortsteilkassen künftig weiter zu behalten. Dies sei nicht mehr zeitgemäß und verursache einen erheblichen Mehraufwand. Keck bedankte sich auch im Namen von Josef Schub für die gute Zusammenarbeit.
Anschließend sollten sich die Jagdgenossen auf einen neuen Jagdvorsteher verständigen. Allerdings haben alle die in der Versammlung vorgeschlagenen Personen abgelehnt, sich für das Amt des Jagdvorstehers zur Verfügung zu stellen. Wiedergewählt wurden die beiden Beisitzer Hans Aumer und Franz Deuschl, der weiterhin als Kassenführer bestätigt wurde und als Schriftführer ist künftig Stefan Brandner zuständig. Für die nächste Wahlperiode von fünf Jahren sind Hans Stahl und Thomas Schub als Kassenprüfer im Amt.
Weiter ging es in der Tagesordnung mit der Sicherheitsbelehrung für die Jagdgenossen bei der Benutzung der Gemeinschaftsmaschinen, die darauf achten sollen, Maschinen nur in dem Ortsteil auszuleihen, in dem er dazu berechtigt ist. Nicht funktionsfähige Maschinen dürften auf keinen Fall verwendet werden, so Jagdvorsteher Keck. Er wies darauf hin, dass die Möglichkeit für einen Motorsägenkurs eventuell in Verbindung mit der örtlichen Feuerwehr, dies soll Richard Marchner abklären, gegeben ist.
Jagdpachtschilling bleibt in der Hauptkasse
Informationen gab es zu den Auswirkungen der Reform des bayerischen Jagdgesetzes im Hinblick auf den Abschussplan. Bei der Verwendung des Jagdpachtschillings einigte man sich darauf, den Jagdpachtschilling in der Hauptkasse zu belassen, aber den Landfrauen eine Spende zukommen zu lassen und auch das Vorhaben der Jagdpächter mit dem Ankauf von speziellen Nistkästen für die Fledermäuse mit einer Spende zu unterstützen.
Über das Geschehen im Jagdrevier informierte die Anwesenden Jagdpächter Albert Schmid. Mit Interesse wurden die Bemühungen der Jagdpächter zur Verhinderung von Schäden durch Wildschweine verfolgt, und auch in diesem Jahr werden erhebliche Anstrengungen mit Unterstützung durch Drohnen bei der Rehkitzrettung in Zusammenarbeit mit den Grundstücksbesitzern vorbereitet.
Pressemitteilung Jagdgenossen/jg vom 24. März 2026