Bayer. Wald-Verein. Neues Falkenstein-Schutzhaus ist beschlossen

Falkenstein Schutzhaus n

Ab dem Früh­jahr soll ein Neu­bau er­rich­tet wer­den.

Auf dem Großen Falkenstein wird ein neues Schutzhaus entstehen. Diesen einstimmigen Grundsatzbeschluss fassten . . .  >>> mit einem Link zu BR-Video

Falkenstein Schutzhaus nNeben dem maroden Schutzhaus wird der Neubau entstehen. Sobald der fertig ist, wird das alte Gebäude abgerissen. Foto: Gregor Wolf

Ab dem Früh­jahr soll ein Neu­bau er­rich­tet wer­den.

 

Auf dem Großen Falkenstein wird ein neues Schutzhaus entstehen. Diesen einstimmigen Grundsatzbeschluss fassten die Vorsitzenden und Delegierten der Sektionen des Bayerischen Wald-Vereins in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in Natternberg.
Mit dem Bau des neuen Schutzhauses soll schon im Frühjahr 2018 begonnen werden. Die Kosten für das neue Gebäude sind mit knapp 1,6 Millionen Euro veranschlagt. Der Präsident des Bayerischen Wald-Vereins, Forst- und Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, sagte, er sehe im Neubau des in den Jahren 1932 bis 1933 errichteten und dringend sanierungsbedürftigen Schutzhauses auf dem Zwieseler Hausberg eine gewaltige Herausforderung für die Sektionen des Bayerischen Wald-Vereins. Ihm sei es ein großes Anliegen, die Finanzierung auf sichere Beine zu stellen, sodass der Bayerische Wald-Verein kein Risiko eingeht.

Neubau wird etwas kleiner dimensioniert

Schon im Mai 2015 waren bei einer Kontrolle durch das Landratsamt Regen erhebliche Mängel im Bereich des Brandschutzes, der Küche und der Installationen festgestellt worden. Am 20. Mai 2016 überzeugte sich der Vorstand bei einer eingehenden Besichtigung selbst vom maroden Zustand des Schutzhauses. Nach der Besichtigung einer Alpenvereinshütte in Österreich sprach sich der Vorstand des Vereins für einen mit 40 statt 60 Betten und 85 statt 100 Sitzplätzen etwas geringer dimensionierten Neubau aus. Architekt Max Weber errechnete eine Kostenkalkulation von rund 1,6 Millionen Euro. Eine möglichst geschlossene und einvernehmliche Entscheidung über deren Finanzierung zu finden, war das erklärte Ziel des Präsidenten für die außerordentliche Mitgliederversammlung am Wochenende in Natternberg. In der Sitzung herrschte Einigkeit, dass die Verpflichtung zum Bau und Unterhalt von Berghäusern im Bayerischen Wald unter anderem zu den Aufgaben und Zielen des Bayerischen Wald-Vereins zählt, die sich aus der Satzung ableiten lassen.

Neues Konzept zur Finanzierung steht

Ursprünglich war eine Förderung nach dem Interreg-Programm angedacht worden. Doch die Gespräche mit den tschechischen Partnern stellten sich als kaum erfolgversprechend heraus. So hat man sich auf ein neues Finanzierungskonzept verständigt. Für 30 Prozent der Baukosten könne man eine Förderung bekommen. Weitere 100 000 Euro will der inzwischen gegründete Förderkreis Schutzhaus Falkenstein beitragen. Die dann noch fehlende Summe von rund einer Million soll durch Pachteinnahmen und eine Sonderumlage Berghäuser der Sektionen des Hauptvereins erbracht werden. Diese müssen dazu nicht zwingend den Mitgliedsbeitrag für ihre Mitglieder erhöhen, sondern lediglich den Anteil, den sie von ihren Mitgliedsbeiträgen an den Gesamtverein abführen, um einen Euro pro Mitglied erhöhen. Dieser Finanzierungsplan fand nach einer ausführlichen Diskussion die Zustimmung aller Sektionen.

Quelle: Haymo Richter, Bayer. Wald-Verein


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