Künstlerin Kristina Maršíková Málková mit Laudator Vladimir Horpeniak (links) und Museumsleiter Christian Binder. (Foto: Gregor Wolf/NP BW)
Neue Ausstellung im Waldgeschichtlichen Museum: Joy Flow
St. Owald. Mit einem wahren Freudenfluss startet das Waldgeschichtliche Museum St. Oswald in die Sommersaison.
So die Übersetzung des Originaltitels Joy Flow der brandneuen Ausstellung der Prager Künstlerin Kristina Maršíková Málková. Vergangenen Freitag kamen rund 50 Gästen zur Vernissage. Besucher der Nationalparkeinrichtung haben jetzt bis 20. September Zeit, die farbenfrohen Gemälde zu bewundern.
Die studierte Restauratorin mit Böhmerwald-Wurzeln konzentriert sich in ihren Werken auf alltägliche Szenen, „die aber trotzdem oft frei von der Wirklichkeit dargestellt werden“, so Laudator Vladimir Horpeniak. „Dabei öffnet sie ganz oft ein Fenster zur Poesie.“ Im Mittelpunkt der Bilder stehen meist Menschen oder Orte, zu denen die Malerin eine emotionale Beziehung hat. Entstanden sei so auch die „Mona Lisa des 21. Jahrhunderts“, wie Horpeniak findet.
„Gerade in unserer modernen Zeit, in der zweckrationales Denken dominiert, ist Kunst unverzichtbar“, sagte auch Museumsleiter Christian Binder in seiner Begrüßung. Sie löse nicht selten den „Staub des Alltags“. Für erfrischend musikalische Stunden während der Vernissage sorgten anfangs Martin Kubát am Keyboard und Jadviga Falkenburg am Gesang, ehe beim Ausklang des Abends das Trio Veselé Dudácké aus Klatovic aufspielte.
Die Kunstausstellung ist während der normalen Öffnungszeiten des Waldgeschichtlichen Museums zugänglich, also von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Pressemitteilung NP-Verwaltung vom 12. Mai 2026
