Sechs ostbayerische Geotope mit Prädikat „Nationaler Geotop“ ausgezeichnet

 

Donaudurchbruch weltenburgDonaudurchbruch bei Weltenburg (wikimedia CC-BY-SA 3.0/Martin Meyerspeer)

Ver­stein­er­te Ge­schichts­bü­cher

Im Freistaat gibt es rund 3 500 Geotope. 14 davon wurden am Mittwoch von der Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologien mit dem Prädikat „Nationaler Geotop“ ausgezeichnet – sechs davon befinden sich in Ostbayern. „Die ausgezeichneten Geotope sind allesamt Unikate und zeugen von der reichen Erdgeschichte Bayerns. Geotope sind zu Stein gewordene Geschichtsbücher. Sie zu bewahren, heißt unser Naturerbe an spätere Generationen weitergeben“, sagte Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) am Mittwoch anlässlich der Urkundenverleihung.

PFAHLDer Große Pfahl bei Viechtach (wikimedia CC-BY-SA 3.0/Mike aus dem Bayerwald)

Ziel ist, die Geotope zu pflegen, im Sinne eines sanften Tourismus in ein Rad- und Wanderwegenetz einzubinden und die Besucher über die darin verborgene Erdgeschichte anschaulich zu informieren. Zuvor erfolgte eine Evaluierung der Geotope durch den Geologischen Dienst des Bayerischen Landesamtes für Umwelt in Augsburg. Geotope sind erdgeschichtliche Formationen der unbelebten Natur, die Erkenntnisse über die Entwicklung der Erde und des Lebens vermitteln. Sie umfassen Gesteine, Böden, Mineralien und Fossilien sowie einzelne Naturschöpfungen und natürliche Landschaftsteile. Die Geotope aus Ostbayern:

• der Bayerische Pfahl, Landkreis Regen [mehr]

• das Altmühltal, Landkreis Kelheim

• der Basaltkegel Hoher Parkstein in der Oberpfalz, Landkreis Neustadt an der Waldnaab

• die Weltenburger Enge bei Kelheim [mehr]

• der Silberberg bei Bodenmais, Landkreis Regen [mehr]

• der Quellkalktuff „Wachsender Felsen“ von Usterling, Landkreis Dingolfing-Landau [mehr]

 

>>> Eine Gesamtübersicht über die 100 schönsten bayerischen Geotope bietet die Webseite des Bayerischen Landesamts für Umwelt [. . . hier]

 

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