Marktgemeinde Mitterfels präsentiert Kulturbroschüre

2024 05 01 Vorstellung Kulturfuehrer

Die Ehrengäste, Mitautoren der Broschüre und Führer der Sehenswürdigkeiten mit der neuen Broschüre: (von links), hintere Reihe: Andreas Aichinger, Pater Dominik Daschner, Diakon Walter Peter, Bezirksheimatpfleger Dr. Clemens Knobling; mittlere Reihe: MdL Josef Zellmeier, Tourismusbeauftragte Birgit von Byern, Peter Stiegler (Hien-Sölde), Sandra Bauer, Martin Graf, Paul Wintermeier, Andreas Liebl; vorne: Elisabeth Vogl. Foto: Barbara Jacob – Vergrößern durch Anklicken!

Zehn Sehenswürdigkeiten - ... mit dem digitalisierten Kulturführer

Strahlender Sonnenschein begleitete am Sonntag die Präsentation der neuen Mitterfelser Kulturbroschüre im Hof der Burganlage. Diese ziert nämlich zusammen mit der Kirche St. Georg und einem Teil der unteren Burgstraße die Titelseite des raffiniert gefalteten Kulturführers.

Darin werden der Reihe nach zehn Sehenswürdigkeiten im Zentrum von Mitterfels vorgestellt, die mit Hilfe des Führers fußläufig erkundet werden können. Der Spaziergang beginnt in und mit der Burganlage und einer kurzen Einführung in die Geschichte des Marktes. Nach einem Abstecher ins Burgmuseum geht es durch den historischen Teil von Mitterfels über die katholische Kirche St. Georg, die Kreismusikschule, die Kastensölde und das Rentamt zur Hien-Sölde. Diese bildet das Herzstück der Ortsgeschichte, da es vermutlich überhaupt eines der wertvollsten Gebäude der bayerischen Geschichte darstellt, so beschrieb Historikerin Elisabeth Vogl, Mitautorin der Broschüre, Vorsitzende des Burgmuseum-Vereins und des Arbeitskreis Heimatgeschichte Mitterfels, den Stellenwert der Sölde.

Zur zeitlichen Einordnung: Das Holz für den Bau der Hien-Sölde wurde im Winter 1435/36 kurz nach dem gewaltsamen Tod der Agnes Bernauer geschlagen. Der untere Gebäudeteil blieb durch die Zeiten erhalten, obwohl es sich um ein „einfaches“ Gebäude handelt, so dass es einen der ältesten Blockbauten Bayerns darstellt. Weiter geht es dann mit den Gebäuden aus der Zeit des letzten Jahrhunderts über die evangelische Heilig-Geist-Kirche und die neue katholische Kirche Hl. Geist zur Friedhofskapelle St. Josef. Die informativen Texte aus der Feder der Autoren Sandra Bauer, Wolfgang Hammer, Elisabeth Vogl und Paul Wintermeier werden durch anschauliche Fotos der Sehenswürdigkeiten und stimmungsvolle Bilder von Mitterfels untermalt.

Kulturfuehrer c w

Vergrößern durch Anklicken!

Liebl: „Meilenstein der Kulturförderung“

Einer der „Macher“ der Broschüre ist auch Bürgermeister Andreas Liebl, der sich in seiner Ansprache über seine „lebens- und liebenswerte Heimatgemeinde“ freute und die Broschüre als weiteren „Meilenstein der Kulturförderung“ einordnet. Den nächsten Schwerpunkt solle ein Wanderkonzept bilden, kündigte Liebl an. Den Stellenwert der Kultur im ländlichen Raum hoben auch die weiteren Grußwort-Redner hervor – Martin Graf, stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreis Heimatgeschichte, Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier und Andreas Aichinger, stellvertretender Landrat.

Im Anschluss an die Präsentation im Burghof gab es die Möglichkeit, die vorgestellten Sehenswürdigkeiten zu erkunden. So wie es die neue Kulturbroschüre beschreibt: den „Ort mit Geschichte(n)“ erleben.

Pressemitteilung Markt Mitterfels/Barbara Jakob vom 1. Mai 2024

 

... und hier der digitalisierte Kulturführer von Mitterfels

Mit Klick auf ein Foto können Sie es vergrößern. Am rechten Rand finden Sie mit dem Mausanzeiger einen Hinweis, um das nächste Bild zu öffnen!

  • Kulturfuehrer_1_w
  • Kulturfuehrer_2_w
  • Kulturfuehrer_3_w
  • Kulturfuehrer_4_w
  • Kulturfuehrer_5_w
  • Kulturfuehrer_6_w
 

BESUCHER

Heute 1335 Gestern 6854 Woche 37219 Monat 195356 Insgesamt 6187324

Back to Top
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.