Falkenfels. Jahresversammlung der Feuerwehr über drei vergangene Jahre

2022 05 12 FFW Falkenfels

Quelle: Webseite FFW Falkenfels - Vergrößern durch Anklicken!

Die Fahnenweihe ist abgesagt – Gedenkgottesdienst

Erstmals konnten sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Falkenfels zu einer Jahresversammlung treffen, um ebenfalls erstmals in ihrer Vereinsgeschichte drei teils schwierige Jahre Revue passieren zu lassen.

Kontaktbeschränkungen und Lockdowns wegen der Coronapandemie machten die Tätigkeit im Verein fast unmöglich, praktische Ausbildung und aktive Feuerwehrarbeit waren nur unter erschwerten Bedingungen möglich.

Nach dem abendlichen Gedenkgottesdienst fand die Jahresversammlung am Samstag im Saal des Restaurant Dionysos (ehemals Gasthaus Kienberger) statt. Trotz des langen Berichtszeitraumes gliederte sich die Tagesordnung in gewohnter Weise.

Lediglich die Tätigkeitsberichte von Vorstand, Kommandant, Kassen- und Jugendwart erinnerten an lang verstrichene Termine und Veranstaltungen. Die letzte Jahresversammlung fand im März 2019 statt, seit Oktober 2019 hingen die Uniformen in den Schränken zu Hause und die letzte Vereinsveranstaltung war der bis dahin legendäre Faschingsball im Februar 2020.Seither fielen die meisten Vereinstermine der Pandemie zum Opfer. Zu guter Letzt wurde im Juni aufgrund der unsicheren Situation durch den Festausschuss das für Juni 2022 geplante 150-jährige Gründungsfest endgültig abgesagt. Die durch den Festausschuss beschlossene Restaurierung der Fahnen wurde dennoch durchgeführt, so dass dem Verein alle drei Fahnen zum 150-jährigen Bestehen in neuem Glanz zur Verfügung stehen.

Fahne restauriert

Die Restaurierung der drei Vereinsfahnen war ein großer finanzieller Posten, der sich im Kassenbericht widerspiegelt, ebenso wie die große finanzielle Beteiligung des Vereins an der Beschaffung neuer Schutzbekleidung. Zwar konnte der Verein auch private Spenden verbuchen, aber durch den Wegfall von Einnahmen durch ausgefallene Bälle, Christbaumversteigerung und Florianifesten war es nicht möglich, den Kassenstand wie vor der Pandemie zu erhalten.

Endlich nachgeholt werden konnte die Übergabe der Floriansmedaille in Gold des Kreisfeuerwehrverbandes an Johann Probst und Johann Stahl, die aus beruflichen Gründen an der offiziellen Verleihung im November 2019 nicht dabei sein konnten.

Bürgermeister Ludwig Ettl bedankte sich bei allen Mitgliedern und informierte, dass mit dem Bau des Gemeinschaftshauses auch die Realisierung des Geräthauses begonnen werden konnte. Zwischenzeitlich wurden die Vergaben der Gewerke durchgeführt, der Schulhausanbau abgebrochen und die Fundamente zum neuen Gerätehaus eingebaut. Mit dem Neubau der Hackschnitzelheizung sei die Versorgung des Gebäudes mit Nahwärme gesichert. Bis Dezember 2023 sollte dann der Neubau soweit auch fertiggestellt sein.

Viele Einsätze

Die schwierigen Umstände im Zuge der Pandemiebekämpfung waren auch Thema des Tätigkeitsberichts von Kommandant Herbert Heindl. Obwohl kaum praktische Übungen durchgeführt werden konnten, zeigte die Drei-Jahres-Übersicht die gewohnte Einsatztätigkeit von der einfachen technischen Hilfeleistung bis zur Großbrandbekämpfung auf. Hinzu kamen zusätzliche Anforderungen zu Hygiene und Einsatzverhalten.

Das Gleiche galt für die Jugendarbeit. Einerseits konnten und durften keine Ausbildungen mit den Jugendlichen gemacht werden, andererseits sollten die Jugendlichen ihr Engagement an der ehrenamtlichen Tätigkeit in der Feuerwehr während der schwierigen Zeit nicht verlieren. Auch dies wurde durch die Jugendwarte gemeistert, so dass vier Mädchen und fünf Burschen in die Jugendgruppe aufgenommen werden konnten. Fünf Jugendliche haben ihre Ausbildung abgeschlossen und wurden in den aktiven Dienst übernommen.

Der Verein besteht zurzeit aus 66 aktiven, 15 jugendlichen, 22 passiven und 83 fördernden Mitgliedern. Mit einer Urkunde wurde Josef Urban mit Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze aus dem aktiven Dienst verabschiedet.

Nach einer Kritik über mangelnde Information des Festausschusses im Zuge der Absage des geplanten Gründungsfestes erfolgte eine Vorschau auf die geplante Vereins-, Ausbildungs- und Jugendarbeit des kommenden Jahres. Soweit keine weiteren Pandemiebeschränkungen kommen, soll alsbald das Florianifest gefeiert werden.

Weiterhin ist geplant, dass drei Löschgruppen das Leistungsabzeichen absolvieren und 18 Übungen in allen Ortsteilen verteilt stattfinden sollen. Zudem soll an den Festen und Veranstaltungen der Vereine teilgenommen werden.

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