FW Falkenfels. „Medizinische Versorgung“

Ohne Änderungen verschwinden weitere Kliniken

Mit Freude eröffnete Bürgermeister Ludwig Ettl die Versammlung der Freien Wähler in Falkenfels. Mit 2. Bürgermeister Roland Keck, 3. Bürgermeisterin Michaela Schub-Höglmeier und dem Kandidatenteam für den Gemeinderat blickte Ettl auf seine langjährige und für die Gemeinde erfolgreiche Tätigkeit als Bürgermeister zurück.

Viele Vorhaben wie die eigene Wasserversorgung, die Dorfplatzgestaltung, die Baugebietsausweisungen, der Glasfaserausbau, das Biomasseheizwerk, die Bauhoferweiterung, der Dorfladen und das Dorfgemeinschaftshaus mit integriertem Feuerwehrgerätehaus waren herausragende Ziele, die man gemeinsam erreicht hat. „Wir wollen uns auf dem Erreichten nicht ausruhen, sondern weitere Vorhaben mit der Schaffung von Wohnbauflächen, Gewerbeflächen und dem Breitbandausbau angehen.“ Bei seiner Vorstellung nahm MdL Tobias Beck auf das in die Schlagzeilen geratene Internat in Mitterfels Bezug und zeigte auch seine weiteren Ziele auf.

Die ungeteilte Aufmerksamkeit im gut besetzten Saal hatte der Landrat des Landkreises Landshut, Peter Dreier, gleich zu Beginn seiner Rede zu dem Thema „Medizinische Versorgung auf dem Land“. Dabei berichtete er auch von der Problematik mit der Festlegung der Kreisumlage, weil ohne Geld nichts geht, aber dass die auch zahlen müssen, die den Landkreisen und Kommunen immer neue Aufgaben zuschieben. Dabei galt es auch in seinem Landkreis, mit Lösungen gegen die Krankenhausdefizite, die von Kostenexplosionen in mehreren Bereichen ausgelöst wurden, anzukämpfen. Jetzt habe man die fünf Krankenhäuser unter einem Kommunalunternehmen vereinigt, weil man gegen die Rasenmähermethode bei der Schließung der Krankenhäuser angehen will. Die frühere Bundesregierung trage hierfür Verantwortung, aber bei der jetzigen Regierung ist auch noch keine Lösung in Sicht. Das Schlusswort gehörte dem Freie-Wähler-Kreisvorsitzenden Manfred Reiner, der als Mitglied des Falkenfelser Theatervereins die Anschaffung einer Theaterbühne im Dorfgemeinschaftshaus, ein Musterbeispiel für eine wirkungsvolle Vereinsförderung, nannte.

Pressemitteilung Freie Wähler/jg vom 27. Februar 2026