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Ascha. Seit 25 Jahren traditionelle „Brotspende“

2026 02 26 Brotspende 

Verkauf von Broten zugunsten bedürftiger Kinder. Foto: Irene Haberl

Über 225 Jahre ist es her, dass die damalige Baronin von Weichs testamentarisch eine „Brotspende in Ascha“ zugunsten …

… Notleidender festlegte, die bis zum heutigen Tag in Ascha mit der Armenfürsorge, aber auch mit dem Schulwesen verbunden blieb. Zwar übernahmen im Laufe des 19. Jahrhunderts diese Aufgabe zunehmend die Kommune oder der Staat, sodass vor allem im 20. Jahrhundert in der Gemeinde Ascha kaum mehr jemand auf die Brotspende angewiesen ist, so hat die uralte Stiftung trotzdem eine Wiederbelebung erfahren, die mit dem Grundgedanken, notleidenden Kindern zu helfen, verbunden wurde.

Initiiert von Josef Aumüller aus Ascha werden seit 25 Jahren von diesem alljährlich etwa 100 Brotlaibe gebacken und an Gottesdienstbesucher in Falkenfels und Ascha verkauft. So auch wieder letztes Wochenende, wo in Falkenfels sogar mit einem Verkauf von 31 Laiben ein neuer Rekord zu verzeichnen ist. Der Rest ging an Kirchgänger in Ascha. Gehörte in den letzten Jahren eine Schule in Simbabwe, wo eine ortsansässige Schwester eingesetzt war, genauso zu den Nutznießern der Aktion mit historischem Hintergrund wie Waisenhäuser für Straßenkinder in Nepal oder Sprachkurse für Migranten, so bleibt das Geld heuer in Erinnerung für die örtliche Schule, die Freiherr-von-Weichs-Grundschule, in Ascha, um benachteiligten Kindern die Teilnahme an der einen oder anderen Schulaktion, für die sonst Eltern teilweise aufkommen müssten, zu ermöglichen.

Irene Haberl/BOG Zeitung vom 26. Februar 2026 (Gen. der Lokalredaktion)