Penzkofen. Eine über tausend Jahre alte Siedelstelle am Südostrand des ehemaligen Amtsbezirks Mitterfels

2022 10 02 Dampf um 1915

Dreschen beim Penzbauern mit‘m „Dampf“ um 1915; der Stadel links war bis 1951 mit Stroh gedeckt. – Vergrößern durch Anklicken!

Josef Fendls Beiträge im MM (1): Mitterfelser Magazin 18/2012

Penzkofen

Gestützt auf ihren reichen Besitz im Altsiedelland und die übernommenen Klostergüter wollten sich die Grafen von Bogen ...

... mit der Hilfe ihrer Ministerialen (Oberschicht unfreier Dienstleute, niederer Adel) durch Zugewinne von Rodungsland einen Herrschaftsbereich aufbauen, den ihnen niemand mehr streitig machen sollte. Rodung, bis zum Beginn des 10. Jahrhunderts eine Aufgabe der Mönche, war jetzt eine Aufgabe des Hochadels und seiner Dienstmannen geworden. 

Die ursprünglichen mettensischen Grenzhöfe gegenüber dem niederaltaichischen Rodungsraum wurden von den Grafen von Bogen zu wehrhaften Ministerialensitzen ausgebaut. Einer von ihnen war sicher Penzkofen, auf einer Anhöhe unmittelbar über dem Rohrmühlbach gelegen.

Im Sommer 1975 wurde beim Straßenbau eine größere Anzahl behauener Steine ausgebaggert, die möglicherweise von dieser Ministerialenburg stammten, die vermutlich etwas südwestlich des heutigen Hofes (über dem Steilabhang zum Rohrmühlbach) gelegen haben dürfte. Topographische Überlegungen lassen es auch für möglich erscheinen, dass der Ministerialensitz auf dem sog. Steinriegel (unmittelbar über der Rohrmühle) errichtet war, wie auch die Sage glaubhaft zu machen versucht. 

Weiter im Originalbeitrag, den Josef Fendl im Mitterfelser Magazin 18/2012 veröffentlicht hat, mit Klick auf das PDF-Icon: 

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