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Falkenfels. Kein Trinkwasser mehr für den Rasen

GR Sitzung Falkenfels 2026 06 17 

SV sieht derzeitige Bewässerungssituation des Sportplatzes problematisch –

Tiefbrunnen geplant

Mit einem breiten Themenfeld hatte sich der Gemeinderat Falkenfels in seiner Sitzung am 17. Juni zu befassen. Bauanträge, die Förderung des Sportvereins bei der anstehenden Brunnenbohrung zur Sportplatzbewässerung und eine mögliche Erweiterung für Urnengräber auf dem Friedhof waren nur einige Themen.

Bei der Sitzung folgte nach der Genehmigung der Niederschrift über die konstituierende Sitzung zunächst die Behandlung der vorliegenden Bauanträge. Dazu informierte Bürgermeister Florian Peintinger über den Bau einer Garage im Freistellungsverfahren. Das gemeindliche Einvernehmen gab es zum Bau eines Tiny-Hauses in einem Baugebiet, das wegen der Dachausführung einen Bauantrag benötigte, und ebenso zu einer beantragten Nutzungsänderung für ein landwirtschaftliches Gebäude, das künftig eine Werkstatt für Floristik beherbergen soll.

Auf der Tagesordnung ging es weiter mit dem vom Sportverein SV Falkenfels an die Gemeinde gerichteten Antrag auf finanzielle Förderung zur Errichtung eines Tiefbrunnens mit Wasserspeicheranlage am Sportplatz. In dem Antrag wurde darauf verwiesen, dass die Bewässerung des Sportplatzes über das öffentliche Trinkwassernetz bei Trockenperioden zunehmend problematisch wird und der Erhalt und die Pflege eines guten Rasenspielfeldes schwierig werden. Ziel dieses Antrages, den der Vorsitzende des Vereins, Matthias Piendl, unterzeichnete, ist es, die Beregnung des Sportplatzes künftig unabhängig vom öffentlichen Trinkwassernetz sicherzustellen. Dazu sind die Bohrung eines Tiefbrunnens und der Einbau einer Zisterne notwendig.

Mit dem genehmigten Förderantrag beim BLSV und der öffentlichen Erlaubnis zur Brunnenbohrung einschließlich der dazu notwendigen Wasserrechtserlaubnis bis 2030 liegen wichtige Voraussetzungen für das Projekt vor. In dem Antrag wird mit Kosten für die Brunnenbohrung und die Wasserzisterne einschließlich weiterer Nebenkosten in Höhe von 35.000 Euro kalkuliert.

Plan: Urnen künftig auch in Rasengräbern

Die Gemeinde erklärte sich bereit, die Summe des vom BLSV erwarteten Zuschussbetrages vorzufinanzieren und von den verbliebenen Restkosten eine Förderung von bis zu 10.000 Euro zu übernehmen. Die Arbeiten für dieses Vorhaben sollen noch 2026 beginnen.

Die Urnengrabstelen im gemeindlichen Friedhof sind mittlerweile voll belegt. Dazu kam der Vorschlag, bei einem Ortstermin am Friedhof sich über die notwendige Erweiterung mit Urnenrasengräbern zu informieren und die dafür notwendige Satzungsänderung vorzubereiten.

Noch vor der Sitzung informierte sich das Gremium über die im Bürgersaal aufgebaute Theaterbühne, auf der nach mehrjähriger Unterbrechung der Burgtheaterverein noch in diesem Jahr mit einer Aufführung an die Öffentlichkeit treten will. Der ungehinderte Betrieb des Dorfladens erforderte die eilige Entscheidung über die Ersatzbeschaffung eines Ladenbackofens mit Kosten von über 4.000 Euro.

Bürgermeister Florian Peintinger verwies dann noch auf die anstehenden Termine im Ortsbereich, wie den Johannimarkt, das Sportfest und den Büscherllauf. An den Ortseingängen werden demnächst von der Feuerwehr in Eigenregie gefertigte Ortseingangsschilder auf das Feuerwehrjubiläum 2027 hinweisen. Hingewiesen wurde auf die Anfang Februar 2027 geplante zweitägige Klausurtagung des Gemeinderates.

Ausrüstung der Feuerwehr

Auch um die Belange der Freiwilligen Feuerwehr ging es in der Sitzung des Gemeinderats Falkenfels. Hier sieht man die Notwendigkeit, für die Aktiven Mitglieder Ergänzungsbeschaffungen bei der Schutzausrüstung zu erwerben. Auch bei den Schläuchen braucht es eine Ersatzbeschaffung. Näheres dazu lieferten dem Gremium die von Kommandant Stefan Seign bei Fachfirmen eingeholten Angebote und die Erläuterungen von Bürgermeister Peintinger. Insgesamt belaufen sich die Anschaffungen, darunter drei Atemschutzanzüge, auf über 8.000 Euro. Der Gemeinderat genehmigte alles.  

Pressemitteilung Gemeinde Falkenfels/jg vom 22. Juni 2026

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