Biomasse-Heizwerk besucht
Im Vorfeld der Kommunalwahl haben CSU und Unabhängige Bürger Mitterfels eine Führung durch das Biomasse-Heizwerk Mitterfels organisiert, um sich vor Ort über die kommunale Wärmeplanung und die zukünftige Ausrichtung der Energieversorgung zu informieren.
CSU-Ortsvorsitzender Erich Rauscher betonte zu Beginn die Bedeutung einer frühzeitigen und sachlichen Auseinandersetzung mit diesem zentralen Zukunftsthema. Eine verlässliche und wirtschaftliche Wärmeversorgung sei für die weitere Entwicklung der Gemeinde von großer Bedeutung. Geschäftsführer Josef Simmel führte die Gruppe durch die seit 1997 bestehende Anlage und erläuterte anschaulich die technischen Abläufe sowie die Entwicklung des Heizwerks. Vom Blick in den Heizkessel bis zum automatisierten Transport der Hackschnitzel in den Brennraum erhielten die Besucher einen umfassenden Einblick in die Funktionsweise der Anlage. Das Biomasse-Heizwerk versorgt über ein weit verzweigtes Nahwärmenetz mit einer Länge von über zehn Kilometern zahlreiche Gebäude in Mitterfels – darunter Rathaus, Schwimmbad sowie Wohn- und Geschäftshäuser – mit Wärme aus regionalen Hackschnitzeln. Seit fast drei Jahrzehnten trägt es damit zur lokalen Wertschöpfung und zu einer stabilen Wärmeversorgung bei. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie dieses bestehende Angebot im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung weiterentwickelt und gegebenenfalls ausgebaut werden könnte.
Diskutiert wurde, welche Potenziale für eine Erweiterung des Netzes bestehen, wie zusätzliche Anschlussmöglichkeiten geschaffen werden könnten und wie sich die Energieversorgung von Mitterfels langfristig tragfähig und wirtschaftlich gestalten lässt.
Für Fragen und Anregungen standen die amtierenden Marktgemeinderäte Maike Schulze-Trinkaus und Stefan Hafner vor Ort zur Verfügung.
Pressemitteilung CSU/UB/bj vom 28. Februar 2026