KJF-Direktor Michael Eibl, Landratskandidat Ewald Seifert, MdL Josef Zellmeier, Kreistagskandidatin Rosi Kräh, Einrichtungsleiterin Evi Feldmeier, Staatsministerin Ulrike Scharf, Marktgemeinderat Erich Rauscher, Bürgermeister Andreas Liebl und Werkstättengeschäftsführerin Melanie Eibl (v. l.) bei der Besichtigung der Küche, die in Kürze saniert wird. Foto: Büro Zellmeier
Scharf: „Nicht am Menschen sparen“
4,3 Millionen Euro schwer war die Förderung, die Sozialministerin Ulrike Scharf den Verantwortlichen der Bruder-Konrad-Werkstätte Mitterfels vor einem Jahr überreichen konnte. Auf Einladung von Landratskandidat Ewald Seifert und Landtagsabgeordnetem Josef Zellmeier stattete nun die Ministerin der Werkstätte erneut einen Besuch ab, um sich über die genauen Planungen und den bevorstehenden Baubeginn zu informieren.
Im Mai werde es so weit sein, berichteten die Verantwortlichen, sodass mit der Sanierung von Küche, Speisesaal und weiteren Teilen der Einrichtung begonnen werden könne. Rund 240 Mitarbeiter seien in Mitterfels und Hermannsberg beschäftigt. Die Arbeit sei sinnstiftend und die Werkstätte ein verlässlicher Dienstleister für die Partnerunternehmen.
Drei Tonnen Wäsche, 700 Mittagessen
Das zeige sich an beeindruckenden Zahlen: Die Werkstätte reinigt bis zu drei Tonnen Wäsche und liefert 700 Mittagessen – pro Tag. Hinzu kommen rund zehn Millionen Teile aus dem Bereich Montage und Verpackung, so Evi Feldmeier als Geschäftsführerin der KJF Werkstätten.
Staatsministerin Scharf dankte den Mitarbeitern für die hervorragende Arbeit und outete sich als große Anhängerin der Werkstätten. Daher freute sie sich sehr über den Erfolg bei den Koalitionsverhandlungen im Bund. Denn auf ihr Drängen hin kann die Ausgleichsabgabe künftig wieder für die Werkstätten eingesetzt werden. Dies sei beispielhaft für ihr Credo, dass niemals am Menschen gespart werden dürfe.
Ins Goldene Buch der Gemeinde eingetragen
Damit griff Scharf den flammenden Appell von Werkstatträtin Erika Stelzl auf, die Leistung der Menschen in der Werkstätte wertzuschätzen. Zellmeier und Seifert betonten, dass Bayern und der Landkreis fest an der Seite der Einrichtungen für Menschen mit Behinderung stünden, seien es Förderschulen, Wohngemeinschaften oder Werkstätten. Sie seien unverzichtbar, um eine möglichst weitreichende Inklusion zu erreichen.
Bürgermeister Andreas Liebl freute sich über Scharfs Unterstützung und die Verbundenheit zur Einrichtung, die sie mit ihrem erneuten Besuch und dem Eintrag ins Goldene Buch der Marktgemeinde an den Tag legte. Direktor Michael Eibl würdigte für die Katholische Jugendfürsorge in der Diözese Regensburg die aktive Unterstützung der örtlichen Politik.
Pressemitteilung KJF vom 29. Januar 2026
