„Trend unumkehrbar“
Volles Haus hieß es diese Woche im Falkenfelser Gemeindesaal. Die örtliche Grüne Liste hatte einen Vortrag zur Energiewende organisiert und nutzte gleichzeitig die Gelegenheit, ihre Listenkandidaten vorzustellen.
Einführende Worte sprach Grit Gewald, sie rief dann die weiteren sieben Listenmitglieder vor das Mikrofon. Martina Kögl-Wiethaler, Veronika Bodensteiner, Uwe Gewald, Christiane Fiedler, Georg Fürst und Rudi Kreuzer erläuterten ihre persönlichen Hintergründe und Motivationen, sich für den Gemeinderat zur Wahl zu stellen. Auch Straubings OB-Kandidat Erhard Grundl war vor Ort und wies auf die Bedeutung der Kommunalwahl für die Demokratie hin.
Der Anteil ist schon hoch
Es folgte der Hauptprogrammpunkt des Abends: Josef Gold sprach über die Realisierung einer funktionierenden Energiewende. „Der Trend weg von den fossilen Energieträgern ist unumkehrbar“, erläuterte Gold, zu groß wären inzwischen Ausmaß und Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels. Der Erneuerbare-Energien-Anteil an zugebauter Kraftwerkskapazität sei inzwischen schon bei 92 Prozent angekommen. Gold führte aus, dass sich der Strombedarf in Deutschland in den nächsten 20 Jahren verdoppeln würde. „Dieser Strombedarf könnte mit einem gut durchdachten Mix aus 1/3 Photovoltaik und 2/3 Windenergie gedeckt werden.“ Eine Zahl von circa 30.000 Windenergieanlagen sei dabei ausreichend. Nur die leistungsstärksten, effizientesten Anlagen an den besten Standorten sollten dabei realisiert werden, weil so niedrigste Strompreise erzielt werden könnten. Falkenfels und allgemein den Kreis Straubing-Bogen sähe er dabei nicht als besonders geeignet. Weitere Schwerpunkte des Vortrags waren die hohe Effizienz von elektrischen Antrieben. Zum Schluss ging Gold noch auf Bürgerbeteiligungen ein.
Nach einer ausgiebigen Fragerunde wurde an den Tischen noch intensiv diskutiert, wobei man sich einig war, wie wichtig eine ökologische und gleichzeitig ökonomische Energiewende ist.
Pressemitteilung Die Grünen Falkenfels/aka vom 31. Januar 2026