Ein Logo gegen den Müll

Logo gegen MuellDer Gewinnerentwurf wird ab diesem Jahr zum Erkennungszeichen der Anti-Müll-Kampagne des Nationalparks Bayersicher Wald. (Grafik: Sebastian Wosch) - Bei der Siegerehrung im Hans-Eisenmann-Haus: Projektkoordinatorin Karin Kircher (von links), Drittplatzierte Sabrina Liepold, stellvertretender Nationalparkleiter Jörg Müller, Gewinner Sebastian Wosch und Nationalparkpraktikantin Verena Hördegen. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

Nationalpark zeichnet 23-jährigen Designwettbewerb-Gewinner Sebastian Wosch aus

 

Neuschönau. Leider registrieren Nationalparkmitarbeiter in jüngster Zeit immer mehr Müll in der Natur. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Papiertaschentücher, Verpackungskunststoffe, Hundekotbeutel und Zigarettenkippen. Das sind alles Dinge, die sich nur sehr langsam oder gar nicht zersetzen und wie im Fall der Zigarettenkippen äußerst giftige Substanzen in die Umwelt abgeben. Dem will die Verwaltung des Großschutzgebiets nun mithilfe einer öffentlichkeitswirksamen Kampagne entgegenwirken. Als erster Schritt dazu suchten die Verantwortlichen in einem Designwettbewerb nach einem passenden Logo. Der Gewinner wurde nun im Hans-Eisenmann-Haus ausgezeichnet.

„Es war ziemlich spannend“, berichtete Projektkoordinatorin Karin Kirchner, „schließlich haben uns über 50 sehr vielfältige und kreative Einsendungen aus ganz Deutschland und Österreich erreicht.“ Das Rennen um die Gunst der neunköpfigen Jury entschied schließlich Sebastian Wosch (23) aus Regensburg für sich. Der Student der Technischen Hochschule Deggendorf  setzte das Motto der Kampagne – „Müll aus – Natur an“ – optimal in Szene.

Lob für die gute grafische Umsetzung gab’s bei der Preisverleihung von Jörg Müller, stellvertretendem Nationalparkleiter, der auch den Preis überreichte – einen Gutschein für ein Wochenende im Wildniscamp am Falkenstein. Demnächst wird das Logo auf ersten Materialien zu sehen sein. „Ich freue mich, dass mein Entwurf jetzt auch tatsächlich zum Einsatz kommt“, sagte Wosch.

Den zweiten Platz holte sich eine gemeinsame Einsendung von Maria Wölfl und Frank Karlstetter aus Augsburg. Der dritte Rang ging an Sabrina Liepold aus Hutthurm. Nach der Ehrung der besten Entwürfe durften die Teilnehmer noch bei einer Führung den Baumwipfelpfad erkunden.

Quelle: Pressemitteilung der NP-Verwaltung

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