Sanierung der Kirche Pürgl wird in Angriff genommen

FV Vorstand w

Die neue Vorstandschaft des Fördervereins Kirche Pürgl: (sitzend von links) Hanns-Peter Gröschl, Pater Simeon und Alois Früchtl, (stehend von links) Daniel Bernhard, Helmut Häuslmeier, Dr. Thomas Kammermeier, Martina Länger, Andreas Kammermeier, Verena Forman und Matthias Wallner. Foto: mw

Jahresversammlung des Fördervereins – Generationswechsel in der Vorstandschaft

Bei der Jahresversammlung des Fördervereins der Kirche Pürgl haben sich Änderungen in der engeren Vorstandschaft, welche nun die notwendige Sanierung angehen soll, ergeben.

Erwin Niedermayer und Heinrich Lobmeier, die seit der Gründung 1977 den Verein mitleiteten, übergaben ihre Ämter in jüngere Hände. Architekt Michael Feil stellte die Ergebnisse der Untersuchungen der vergangenen Jahre vor, wobei starke Fäulnisschäden an den Holzkonstruktionen festgestellt wurden. Vorsitzender Alois Früchtl berichtete, dass dem Förderverein derzeit 165 Mitglieder angehören, die den Verein unterstützen. Satzungsgemäße Aufgabe des Vereins ist es, das 1712 erbaute Pürgler Kirchlein zu erhalten, seit 1977 steht dieses kunsthistorisch einmalige Gotteshaus im Eigentum des Vereins.

Voruntersuchungen sind nun abgeschlossen

Die umfassenden Voruntersuchungen zum Zustand des Bauwerks und der historischen Kunstschätze sind nun abgeschlossen. Erst dadurch können überhaupt Fördergelder beim Landesdenkmalamt beantragt werden.

Weiterhin gab Früchtl einen kurzen Rückblick zum Vereinsjahr. Man veranstaltete ein sehr erfolgreiches Benefizkonzert, hielt Gottesdienste und Andachten und die Kirche wurde für Taufen und Hochzeiten genutzt. Auch wurde das Gotteshaus im Straubinger Kalender ausführlich dargestellt und auf dem Weihnachtstaler präsentiert. Pater Simeon lobte im Namen der Pfarrei die Vorstandschaft für ihre rührige Arbeit und ihren Einsatz für den Erhalt dieses einmaligen Gebäudes.

Daraufhin stellte Architekt Michael Feil, der Experte für den Erhalt von sakralen Bauten im ostbayerischen Raum, die abgeschlossenen Untersuchungen vor. Es sind hier an allen Holzkonstruktionen und Ausstattungen wie Dach, Altäre, Empore und Kanzel starke Schäden in Form von Fäulnis, Pilzen und Holzwürmern vorhanden. Das Fundament jedoch ist in Ordnung. Auf den Förderverein werden hier hohe Kosten zukommen.

Vor den anstehenden Neuwahlen erklärten der zweite Vorsitzende Erwin Niedermayer und der Schriftführer Heinrich Lobmeier, welche den Verein seit seiner Gründung nunmehr 42 Jahre lang mitführten, ihre Ämter in jüngere Hände abgeben zu wollen und somit der anstehenden Sanierung neuen Schwung zu verleihen.

Alois Früchtl bleibt Vorsitzender

Die Neuwahlen brachten folgendes, jeweils einstimmiges Ergebnis: Vorsitzender Alois Früchtl, zweiter Vorsitzender Hanns-Peter Gröschl, Kassier Matthias Wallner und Schriftführerin Verena Forman. Dem Beirat gehören Daniel Bernhard, Helmut Häuslmeier, Andreas Kammermeier, Dr. Thomas Kammermeier und Martina Länger an, Kassenprüfer ist Martin Schwarzensteiner. Abschließend lobte der Vorsitzende Früchtl die Mitglieder Max Länger, Heinrich Lobmeier, Erwin Niedermayer, Heinrich Niedermayer und Alfons Zimmerer für ihr jahrelanges Engagement und gab einen Ausblick. Im nächsten Jahr steht die Erstellung eines langfristigen Finanzierungskonzeptes im Vordergrund.

Der Erhalt der Kirche kann nur durch Zuschüsse und Spenden umgesetzt werden. Dazu veranstaltet man am Sonntag, 8. Dezember, ab 17 Uhr ein Benefizkonzert in der Pfarrkirche St. Martin in Neukirchen mit dem Festspielchor Neukirchen, dem Männergesangsverein Haselbach und Viva Musica Neukirchen. Karten sind ab sofort im Vorverkauf beim Autohaus Ströher erhältlich.

Sanierung würde 1,7 Millionen kosten

Bei einer vollumfassenden Sanierung von Bauwerk, Ausstattung und Kunstwerken würden sich Kosten von 1,7 Millionen Euro ergeben. Der Eigenanteil des Vereins beläuft sich hierbei, je nach Umfang der möglichen Zuwendungen, auf zehn bis 15 Prozent. Der Förderverein versucht daher, in den nächsten Jahren eine Gesamtunterstützung im Umfang von etwa 100 000 Euro bis 200 000 Euro zu erhalten. Mitgliedsbeiträge, Spenden und Benefizveranstaltungen sind die Haupteinnahmequelle des Vereins.

Spenden können auf das Konto: DE 37 7426 0110 0002 6226 61 bei der Raiffeisenbank Straubing überwiesen werden.

Pressemitteilung/mw

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