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Mitterfels. „Vorzeigegemeinde“ für Seniorenhilfe

MGR Sitzung Mitterfels 2026 01 15 

Pflegeberatungsstelle und Quartiersmanagement stellen Berichte vor

Zentrale Tagesordnungspunkte in der Marktgemeinderatssitzung waren ...

... der Jahresbericht der Pflegeberatungsstelle und der Bericht des Quartiersmanagements. Bürgermeister Liebl leitete die Sitzung.

Externer Referent zum Thema Pflege war K. Aschenbrenner. Er sprach von einer guten Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde wie auch mit dem Quartiersmanagement Mitterfels/Haselbach. Das Angebot der Pflegeberatung wurde auch 2025 sehr gut angenommen, es gab insgesamt 475 Beratungskontakte, die sich in Telefonberatung, Vortragsveranstaltungen sowie Hausbesuche aufgliederten. Aschenbrenner teilte mit, dass alle durch ihn erstellten pflegefachlichen, gutachterlichen Expertisen, die zur Abgabe für die Begutachtung durch den MDK Bayern beziehungsweise die Pflegekasse oder einen Widerspruch vorlagen, genehmigt worden seien.

Ein ehrenamtliches Helfernetz kommt hinzu

Durch das „Eldercare“-Paket habe Mitterfels – sowie mittlerweile elf weitere Gemeinden im Landkreis Straubing-Bogen – eine der wichtigsten Versorgungslücken für ältere, pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige geschlossen. Ebenso betonte der Referent, dass durch die Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement und dem hierüber entstandenen ehrenamtlichen Helfernetz der Ort Mitterfels eine „Vorzeigegemeinde“ sei. Der demografische Wandel und der Anstieg der zumeist alleinlebenden hilfebedürftigen Menschen stellten die Gesellschaft und insbesondere die Kommunen vor schwierige Zukunftsaufgaben.

Den Jahresbericht aus dem Quartiersmanagement präsentierte die Quartiersmanagerin von Mitterfels, Sandra Groth. Das Angebot sei auch 2025 sehr gut angenommen worden, 96 Bürgerinnen und Bürger hätten erfolgreich unterstützt werden können. Es wurden 457 telefonische Beratungen, 21 Beratungen im Rathaus und 220 Hausbesuche durchgeführt. Es wurde im vergangenen Jahr ein Netzwerk mit Kooperationspartnern aufgebaut. Auch haben Austauschtreffen mit anderen Quartiersmanagerinnen, der Nachbarschaftshilfe und mit Pflegediensten stattgefunden. Zusätzlich wurde eine Demenzpartner-Schulung absolviert.

Vielfältige Angebote für ältere Gemeindebürger

Durch die Beteiligung an der Marktmeile Mitterfels hat das Quartiersmanagement weiter Präsenz gezeigt. Die Veranstaltungen für Senioren und Pflegebedürftige inklusive deren Angehörige waren sehr vielfältig. So wurden Infoveranstaltungen beziehungsweise Vorträge angeboten, es gab Seniorenfrühstück, Spaziergänge, offenes Singen, einen Ausflug zur Landesgartenschau oder eine Betriebsbesichtigung. Ferner wurde durch das Quartiersmanagement der Mitterfelser Marktplatz aufgebaut, auf dem bedürftigen Menschen durch die Unterstützung der ortsansässigen Firmen Lebensmittel angeboten werden. Weitere Planungen für das neue Jahr stellte Sandra Groth vor, darunter Seniorenausflüge, Tanz in den Frühling, Kreativwettbewerb, Seniorenfrühstück.

Untersuchungen zum Thema „Hitze“

Bürgermeister Andreas Liebl gab bekannt, dass bei den ILE-Kleinprojekten ein Antrag für die Beschaffung eines Anhängers mit Ausrüstung für Vereinsveranstaltungen inklusive Kühlmöglichkeit eingereicht wird. Dem Antrag der KLJB Mitterfels auf Grundförderung wurde zugestimmt. Zusätzlich wurde einstimmig beschlossen, dass für die kommende Kommunalwahl keine Bauzaunbanner auf öffentlichem Grund gestattet sind.

Liebl teilte aufgrund einer Anfrage zur Projektbeteiligung bezüglich der Auswirkungen von Hitze in Straubing und Umgebung mit, dass ein Förderantrag gestellt und genehmigt wurde. Hierbei werden praxisnahe Untersuchungen bei den Gemeinden durchgeführt. Der Marktgemeinderat stimmte der Projektbeteiligung durch die Marktgemeinde zu.

Bauanträge auf der Agenda

Bei der Sitzung wurden auch verschiedene Bauanträge behandelt. Zu den beim Landratsamt eingereichten Bedenken zu einem bereits erstellten Bauprojekt mit elf Wohneinheiten lag eine Rückantwort vom Landratsamt vor. Da die Begründungen zur Genehmigung durch das Landratsamt dem Marktgemeinderat nicht angemessen vorkamen, wurde das Einvernehmen nicht erteilt. Ebenso soll die Verkehrssicherheit für Schulkinder und Fußgänger hergestellt werden.

Des Weiteren wurde über ein Bauvorhaben im Baugebiet Blumental beraten. Ansässige Bürger hatten hierzu bereits ihre Bedenken dem Landratsamt schriftlich mitgeteilt, welche jedoch durch das Landratsamt widerlegt wurden. Da in diesem Bereich immer wieder Probleme mit der Entwässerung festzustellen sind, kam der Marktgemeinderat überein, dass man dem Bauantrag erst zustimmen könne, wenn hierzu die Schmutz- und Oberflächenwassersituation konkret geklärt ist.

Bei einem weiteren Bauantrag in der Straubinger Straße wolle man erneut die Entwässerungssituation prüfen. Den weiteren Bauanträgen wurde zugestimmt.  

Pressemitteilung Marktgemeinde/bsc vom 24. Januar 2026

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