Urkunden und Auszeichnungen - Bis zu 50 Jahre Dienst
Die Mitglieder der Feuerwehren Haselbach und Dachsberg haben sich …
… zur gemeinsamen Ehrung von aktiven Mitgliedern und langjährigen Vereinsmitgliedern getroffen. Josef Laumer, zu dem Zeitpunkt noch Landrat, nahm die staatliche Ehrung für 25, 40 und 50 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr vor. Es folgte die Ehrung von Zivilpersonen, welche sich über lange Zeit außergewöhnlich für die Feuerwehren eingesetzt haben. Sie bekamen die Floriansmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes. Auch die Ehrung von Mitgliedern, die bereits 25, 40, 50, 60 und sogar 70 Jahre lang in den beiden Vereinen gewirkt haben, gehörte zu den Höhepunkten des Abends.
Reinhold Schläger, Vorsitzender der FFW Haselbach, eröffnete den Abend und wies dabei auf den Wert der Feuerwehren für die Bürger hin. Nach dem Abendessen gratulierte Bürgermeister Simon Haas den Geehrten. Für Laumer war es die letzte Ehrung von Feuerwehrleuten in seiner Amtszeit. Insgesamt habe er wohl gut 200 Ehrungen vorgenommen. Diese Ehrungen seien eine Wertschätzung nach außen, und für ihn sei es eine große Ehre, die Vorbilder der Wehren, zu denen er die Geehrten zähle, auszeichnen zu dürfen.
Auch aufs Mitmachen der Jungen kommt es an
Er hoffe, dass viele der jungen Leute in den Jugendfeuerwehren sich später als Erwachsene den Geist der beständigen Bereitschaft und des Engagements für Leib und Leben ihrer Mitbürger bewahren und ihn weitergeben. Zusammen mit den Führungskräften aus Haselbach und Dachsberg nahm Laumer die staatlichen Ehrungen vor.
Die vom Bayerischen Staatsminister des Inneren, für Sport und Integration, Joachim Herrmann, verliehene Auszeichnung und Anstecknadeln für 25 Jahre aktive Dienstzeit bei der FFW Haselbach erhielten: Roland Decker und Daniel Sykora. Für 40 Jahre aktive Dienstzeit erhielten das Ehrenzeichen in Gold, verbunden mit einem Aufenthalt im Erholungsheim der Feuerwehr in Bayrisch Gmain, bei der FFW Haselbach Christian Attenberger, Andreas Fischer, Rudolf Groß, Karl Neumaier, Reinhard Pilmeier, Christian Rietsch, Reinhold Schläger und Josef Steger sowie bei der FF Dachsberg Willi Wittmann. Für eine außergewöhnlich lange aktive Dienstzeit von 50 Jahren wurde Franz Probst von der FFW Dachsberg geehrt.
Danach nahm der Kreisbrandrat Markus Weber in Vertretung von Josef Solleder, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Straubing-Bogen, die Ehrung für verdienstvolle Leistungen einer Zivilperson vor, welche sich jahrelang für die Feuerwehr Dachsberg eingesetzt hat. Mit dem goldenen Ehrenabzeichen am Band wurde die Firma Alois Rainer aus Dachsberg ausgezeichnet. In der Laudatio wurde das Freistellen seiner Mitarbeiter bei Einsätzen, die Hilfe beim Bau des Schulungsraumes beim Feuerwehrhaus und beim jährlichen Gestalten eines Faschingswagens für den Haselbacher Faschingszug angegeben.
Die für ihre jahrelange Treue geehrten Mitglieder der FFW Haselbach
Ein Dankeschön für die Belastung bei den Einsätzen
Kreisbrandrat Markus Weber fragte, wann Feuerwehrler ein Dankeschön bekämen: „Eigentlich immer nur dann, wenn es fast schon zu spät ist – also nach einem abgeschlossenen Einsatz. Der heutige Ehrenabend soll ein Vergelt’s Gott für die langjährigen Dienste und für die Belastung bei den Einsätzen sein.“ Im Programmablauf folgte die Ehrung von Mitgliedern, die ihrer Wehr, ihrem Verein über viele Jahre die Treue gehalten haben.
Es erhielten von der FFW Haselbach eine Urkunde für 25 Jahre: Roland Decker, Andreas Fischl und Simon Wiesmüller. 40 Jahre sind Christian Attenberger, Andreas Fischer, Rudolf Groß, Karl Neumaier, Reinhard Pilmeier, Christian Rietsch und Josef Steger beim Verein. Auf 60 Jahre können Hans-Jürgen Glöckner und Xaver Laumer zurückblicken.
Bei der FFW Dachsberg ist Simon Haas seit 25 Jahren und Willi Wittmann seit 40 Jahren Mitglied. Auf 50 Vereinsjahre blicken Wilhelm Danner, Albert Feldmeier, Franz Probst und Helmut Schmid zurück. Auf 60 Jahre Vereinsmitgliedschaft kann Ludwig Zollner und auf 70 Jahre Xaver Pellkofer stolz sein.
Die für ihre jahrelange Treue geehrten Mitglieder der FFW Dachsberg
MdL Josef Zellmeier sprach in seinem Grußwort über das Ehrenamt in Bayern. Es sei nicht nur ein freiwilliger Dienst am Nächsten, sondern es könne – und müsse – auch Freude machen. Dass es das macht, zeige sich in Haselbach mit den First Respondern. Sie machten mehr, als von der Feuerwehr erwartet wird, sie leisteten nachts und an Wochenenden Erste Hilfe, noch bevor der Rettungsdienst eintrifft. – Nur durch gute Jugendarbeit könne man den erforderlichen Nachwuchs für die Feuerwehr generieren. Florian Würzinger, Vorsitzender der FFW Dachsberg, beendete den Ehrenabend mit den Worten: „Gott zur Ehr’, dem Nächsten zur Wehr.“
Pressemitteilung Gemeinde/Feuerwehren vom 9. Mai 2026

