300 Naturfreunde wandern auf den Falkenstein

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Vertreter des Nationalparks und des Wald-Vereins freuten sich zusammen mit den Ehrengästen über das gelungene Fest und die vielen Teilnehmer bei der Sternwanderung. (Foto: Annette Nigl/Nationalpark Bayerischer Wald)

Fest des Nationalparks zur Einweihung des neuen Wald-Verein-Schutzhauses

Großer Falkenstein. Viele Wege führen nach Rom – und viele Wege führen auch auf den Falkenstein. Dies wissen spätestens seit Sonntag an die 300 Naturfreunde, die anlässlich des Falkensteinfestes des Nationalparks Bayerischer Wald an der Sternwanderung teilgenommen haben. Insgesamt kamen 600 Besucher auf den Gipfel, in erster Linie um das neu gebaute Schutzhaus des Wald-Vereins zu bestaunen.

Von Zwieslerwaldhaus, Scheuereck, Frauenau und sogar vom tschechischen Železná Ruda aus machten sich Gruppen zu Fuß oder mit dem Rad und mit der Begleitung von Bürgermeistern, Abgeordneten und Mitarbeitern des Nationalparks auf den Weg hinauf zum Falkenstein. Für ihre Mühen wurden die Wanderer dann auf dem Gipfel entschädigt. Nicht nur das traumhafte Wetter lud zum Verweilen ein, sondern auch die kulinarischen Köstlichkeiten, die geboten waren. Informationen über die Wanderfalken und das LIFE + Projekt gab es bei Ständen des Nationalparks, auch der Verein Pro Nationalpark Zwieseler Winkel stellte sich vor.

104 Altes und neues Schutzhaus

 

Abriss des alten Schutzhauses  (Foto: 17. Juli 2019 - ft)

Im Mittelpunkt der Grußworte stand dann natürlich das Schutzhaus. Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald, erklärte, dass hier etwas entstanden sei, auf das die Region stolz sein könne. „Das Haus passt zum Wald und in die Natur. Der Wald-Verein hat hier Großartiges geleistet“, lobte der Nationalparkchef. „Ich bin immer wieder gefragt worden, warum der Bau so reibungslos abgelaufen ist.“ Der Grund sei das gute Miteinander mit dem Wald-Verein, so Leibl, der sich bei Vorsitzendem Georg Pletl bedankte.

Helmut Brunner, Präsident des Bayerischen Wald-Vereins e.V., gab diesen Dank an den Nationalpark zurück. „Als Nachbar hat uns die Verwaltung in allen Dingen unterstützt.“ Allein die Zufahrt mit den schweren Baumaschinen sei eine Herausforderung gewesen. „Aber letztendlich sind wir allen Erwartungen gerecht geworden, sei es beim Zeitplan, bei den Kosten und beim Zweck des Hauses“, so Brunner.

Gerti Menigat, Bürgermeisterin von Lindberg, erklärte, dass das neue Schutzhaus ein Schmuckstück sei. „Ich möchte mich beim Wald-Verein, vor allem auch beim Förderkreis, bedanken, dass sie dieses Projekt in Angriffe genommen haben.“ Dem schlossen sich auch Petr Najman, stellvertretender Bürgermeister von Železná Ruda, und Pavel Hubený, Direktor der Nationalparkverwaltung Šumava, an. Der Falkenstein sei auch für die Bürger auf tschechischer Seite ein beliebtes Ausflugsziel, so Hubený. „Ich ziehe meinen Hut vor dem Wald-Verein und vor allen, die bei diesem Projekt geholfen haben.“

Waldverein Einweihung Falkensteinschutzhaus

Auch die Sektion Mitterfels des Bayer. Wald-Vereins wanderte am Tag der Sektionen (Samstag, 14. September) zum neuen Falkensteinschutzhaus. (Foto: G. Metzger) - Vergrößern durch Klick ins Foto!

 


Vorankündigung:

Sternwanderung und Radtouren am 15. September hinauf zum Gipfel 

Falkenstein. Das neue Schutzhaus am Falkenstein wird eingeweiht. Um dies zu feiern, lädt der Nationalpark Bayerischer Wald zusammen mit dem Bayerischen Waldverein am Sonntag, 15. September, zum Falkensteinfest ein. Im Mittelpunkt steht eine Sternwanderung. Dabei starten Gruppen von acht unterschiedlichen Punkten aus hinauf zum Falkenstein - zu Fuß oder mit dem Rad. 

Prominente aus Politik und Naturschutz erläutern bei verschiedenen Touren zum Gipfel ihre Sicht auf den Nationalpark. Oben auf dem Falkenstein gibt es verschiedene Infoverstände, Führungen durch das neue Schutzhaus und Spielstationen. Die „Arberschrammeln“ sorgen für die musikalische Umrahmung des Festes. Um das leibliche Wohl kümmert sich Hüttenwirt Michael Garhammer und sein Team. 

Ab folgenden Startpunkten finden Wanderungen statt:

Grafenau, Bahnhof: Landrat Sebastian Gruber, Frauenaus Bürgermeister Herbert Schreiner und Nationalparkmitarbeiter Josef Wanninger begleiten die Tour, die um 8:05 Uhr in Grafenau startet. Mit der Waldbahn geht es bis nach Zwiesel, Zustiegsmöglichkeiten gibt es zum Beispiel in Spiegelau (8:23 Uhr) und in Frauenau (8:37 Uhr). Um 8:55 Uhr geht es vom Zwieseler Bahnhof mit dem Igelbus bis nach Zwieslerwaldhaus, ab hier ist auch Rangerin Alena Lettenmaier mit von der Partie. Zu Fuß geht es dann über den Ruckowitzschachten hinauf zum Gipfel. 

Zwieslerwaldhaus, Infopavillon: Von hier aus starten zwei Wanderungen. Um 10 Uhr ist Treffpunkt für die Tour mit Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks, und Georg Plettl, dem Vorsitzenden des Waldvereins. Über den Schillerweg (Markierung Heidelbeere) geht es hinauf zum Falkenstein. Um 10:30 Uhr beginnen MdL Alexander Muthmann, Ranger Mario Schmid und die Junior Ranger über den Adamsteig (Markierung Eibe) ihre Wanderung. 

Železná Ruda, Dorfplatz: Um 9:30 Uhr startet eine Wanderung über den Ruckowitzschachten mit Petr Najman, stellvertretender Bürgermeister von Železná Ruda, Jan Kozel, stellvertretender Direktor der Nationalparkverwaltung Šumava, und Nationalparkmitarbeiter Pavel Bečka. 

Scheuereck, Hirschgehege: Treffpunkt für die Wanderung übers Höllbachgespreng mit Lindbergs Bürgermeisterin Gerti Menigat und Nationalparkförster Ingo Brauer ist um 10 Uhr. 

Ab folgenden Startpunkten finden Radtouren statt:

Frauenau, Volksfestplatz: Um 10:30 Uhr startet die E-Bike-Tour mit Gemeinderat Günther Wudy und Nationalparkförster Josef Weghofer. Die Route führt über die Schachten hinauf zum Falkenstein.

Zwiesel, Bahnhof: Die Fahrradtour, die von Elisabeth Pfeffer, stellvertretende Bürgermeisterin von Zwiesel, und den Nationalparkmitarbeitern Achim Klein und Max Schwarz begleitet wird, startet um 10 Uhr und führt über Lindberg. 

Ludwigsthal, Kirche: Bürgermeister Hermann Kastl und Nationalparkmitarbeiter Reinhold Gaisbauer begleiten die Fahrradtour, die um 10:30 Uhr startet und über das Wildniscamp führt. 

Bei allen Radtouren besteht Helmpflicht, bei schlechten Witterungsverhältnissen finden die Radtouren nicht statt. 

Für gehbehinderte Menschen wird ein Shuttleservice jeweils um 12 und 13 Uhr eingerichtet. Die Rückfahrzeiten werden bei der Anmeldung bekannt gegeben. Die Kosten dafür liegen bei vier Euro pro Person, eine Anmeldung beim Nationalparkführungsservice ist unter 0800/0776650 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! nötig. Ebenso wird für die Teilnahme an der Sternwanderung um eine Anmeldung beim Führungsservice bis spätestens Samstag, 14. September, gebeten. Bei allen Touren sind angemessene Kleidung und gutes Schuhwerk erforderlich.

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