Die Schachten im Porträt

NPV BW PM 86 18 Die Schachten im Portrt

Haus zur Wildnis präsentiert bis November Bilder von Gerhard Steppes-Michel

Zu den Schachten-Bildern von Gerhard Steppes-Michel (Mitte) gab’s bei der Vernissage im Haus zur Wildnis nur positives Feedback – etwa von Laudator Heinz Huther (links) und Nationalparkleiter Franz Leibl. (Foto: Elke Ohland/Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald).

Ludwigsthal.  Imposante Eindrücke der Inseln im Waldmeer, wie die Schachten oft genannt werden, sind ab sofort im Haus zur Wildnis zu sehen. Bis Anfang November werden gut 30 Bilder des Schönberger Malers Gerhard Steppes-Michel unter dem Titel „Verträumte Schachten“ ausgestellt. Schon zur Vernissage war der Andrang mit rund 100 Besuchern erfreulich groß.

„Inzwischen malt Gerhard Steppes-Michel  den Wald, seine besonderen Licht-, Schatten- und Farbspiele aber auch den einzelnen Baum in seinen verschiedenen Alterszeiten mit einer Genauigkeit, die ihn zu einem der bedeutendsten Naturmaler machen“, sagte Regierungsvizepräsident a. D. Dr. Heinz Huther bei seiner Laudatio. Alle Darstellungsformen, ob Pastelle, Aquarelle, Federzeichnungen oder Ölbilder seien wahre Meisterwerke.

„Nachdem sich der Nationalpark schon seit langem zusammen mit dem Bayerischen Wald-Verein für den Erhalt der Schachten engagiert, freut es mich besonders, dass sich Gerhard Steppes-Michel mit diesen ganz speziellen Lebensräumen beschäftigt hat – und die beeindruckenden Ergebnisse in einem unserer Häuser zur Schau stellt“, betonte Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl. Georg Pletl, Vorsitzender des Wald-Vereins, schloss sich diesem Lob an: „Es ist sehr schön, dass sich ein derart renommierter Künstler mit unseren Schachten auseinandersetzt.“

Jede der alten Waldweiden habe etwas ganz Besonderes, sagte der Maler selbst. „Deswegen habe ich auch keinen Lieblingsschachten. Wenn man mit offenen Augen durch die Natur geht, sieht man überall etwas Schönes.“

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