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Jahresversammlung des Mitterfelser Kinder- und Jugendfördervereins
Am Dienstag fand im Gasthaus Gürster in Mitterfels die Jahresversammlung des Mitterfelser Kinder- und Jugendfördervereins (MiKiJu) statt.
Dominic Rauscher, 1. Vorsitzender des MiKiJu, freute sich über die vielen Abgesandten der hiesigen Schulen, Gemeindeverwaltung und Vereine.
Nach einem kurzen Überblick über die Vereinsstruktur, der bekanntermaßen auch die Untergruppen Basarteam und Eltern-Kind-Gruppe angehören, fasste er das Geschäftsjahr zusammen. Viele Spenden konnten getätigt, viele Aktionen durchgeführt werden. „Besonders freut es mich, dass wir auch eine individuelle Familienunterstützung realisieren konnten.“
Generationenwechsel ist geplant
Im Anschluss gab Rauscher einen Einblick in die Akquirierung von Geldern: Finanziert wurde der MiKiJu unter anderem durch teils erhebliche Privatspenden. Daneben schlagen die Mitgliedsbeiträge und die eigenen Aktionen („Bamma ramma“ und der Kuchenverkauf auf der Marktmeile in Kooperation mit der KLJB) zu Buche. Neben dem Aktion-Mensch-Förderprogramm habe man vom Benefizkonzert des Polizeiorchesters profitiert, das bei der 25-Jahr-Feier des Mitterfelser Musikvereins abgehalten wurde. Der MiKiJu werde die Spendensumme an die ortsansässigen Vereine und Institutionen weiterleiten.
„Es ist“, so Rauscher, „ein Generationenwechsel geplant. Bereits im vergangenen Jahr hielten wir den Kuchenverkauf an der Marktmeile mit den KLJB-Jugendlichen ab. Perspektivisch ist eine vollständige Übergabe der Organisation dieser Aktion an die KLJB geplant.“
Mit einem Gewinn von über 4. 000 Euro im Rahmen der beiden Basare war es auch dem Basarteam möglich, viele Aktionen und Institutionen am Ort zu unterstützen. „Die in den letzten Jahren neu formierte Vorstandschaft des Basarteams ist eine engagierte Gruppe“, so Stefanie Boiger, Vorstandsmitglied des Basarteams.
Einzig von Petra Püchl müsse man sich verabschieden, die bis dato den Kuchenverkauf leitete. Die Nachfolge werde Katharina Binder antreten. Abschließend wies Boiger auf den Frühjahrsbasar am Samstag, 14. März, hin. Man freue sich über weitere Helfer und Kuchenspenden und überdies auch auf zahlreiche Besucher.
Eltern-Kind-Gruppe am Freitag
Es folgte der Bericht von Sandra Mayer, die seit drei Jahren die Eltern-Kind-Gruppe in Mitterfels leitet. Die Gruppe entwickle sich stets fort und erfreue sich über sechs regelmäßige Teilnehmer. Einen festen Ablauf gebe es nicht; vielmehr orientiere man sich hier an der Altersstruktur der Teilnehmer: So nehmen viele Eltern mit Babys im Alter von etwa fünf Monaten teil, was den Fokus der Gruppe eher auf den Austausch der Eltern untereinander lenkt. In der Vergangenheit habe man aber auch in Gruppen mit Kleinkindern viel gebastelt.
Die Gruppe trifft sich immer freitags von 9 bis 11 Uhr im Alten Bahnhof, dessen Räumlichkeiten der MiKiJu hierfür angemietet hat. „Es findet jeden Freitag im Rahmen der Eltern-Kind-Gruppe ein kleines, nachhaltiges Frühstück statt. Über weitere Teilnehmer würden wir uns sehr freuen“, so Mayer. Informationen über die Eltern-Kind-Gruppe finden sich auf der Homepage des MiKiJu (www.mikiju.de).
Verein hat insgesamt 317 Mitglieder
Tobias Schmid (Kassenwart) konnte über Erfreuliches berichten: Dank der Beiträge der 317 Mitglieder, der Spenden vieler Gönner und Förderer sowie durch die Aktionen „Bamma ramma“ und Kuchenverkauf auf der Marktmeile konnte der MiKiJu im vergangenen Jahr gut 13.000 Euro an Spendengeldern sammeln.
Die Ausgaben und Spenden beliefen sich auf knapp über 19.000 Euro, wobei die zweckgebundene Spende an die Schule (Projekt Zukunft) mit über 4.000 Euro zu Buche schlägt und für den Zeitraum der letzten drei Jahre anzurechnen ist.
Andreas Liebl, Bürgermeister der Marktgemeinde, hob die gute Zusammenarbeit des MiKiJu mit der KLJB, aber auch mit dem Förderkreis Haselbach, hervor. Gemeinsam konnten die Fördervereine viele Projekte realisieren. „In Anbetracht dessen, welch großen Anteil die frühkindliche Förderung an einer positiven mentalen und sozialen Entwicklung eines Menschen hat, freue ich mich besonders zu hören, dass der MiKiJu die Kinder der Marktgemeinde in jedem Lebensalter von der Wiege an unterstützt.“
Anschließend gab Liebl einen kurzen Überblick über die anstehende Freibadsanierung: Es werden Kosten von rund vier Millionen Euro auf die Gemeinde zukommen, von denen nur 50 bis 60 Prozent durch Fördergelder abgedeckt werden.
Einige Bereiche werden hier nicht gefördert, unter anderem der Kinderbadebereich. Deshalb sei man auf viele ehrenamtliche Helfer und die Unterstützung vieler Vereine angewiesen.
Zu wenig freiwillige Helfer für Ausflüge
Schließlich schloss Dominic Rauscher die Sitzung mit einem Ausblick in die Zukunft: Freilich wolle man weiterhin Aktionen für Kinder und Jugendliche wie das Bouldern in den Osterferien anbieten, aber mangels freiwilliger Helfer seien größere Aktionen wie der Ausflug in den Churpfalzpark wahrscheinlich nicht mehr durchführbar.
Daher erging der Appell an alle jungen Familien der Marktgemeinde, sich ehrenamtlich zu engagieren und den Verein gerade bei solchen Aktionen zu unterstützen. Perspektivisch werde auch eine neue Vorstandschaft gesucht, da die Kinder der aktuellen Vorstandschaft dem Grundschulalter entwachsen sind.
Pressemitteilung MiKiJu vom 6. Februar 2026
