Großes Interesse an Projekt „Haselbach 2040“

2022 09 21 Projekt Haselbach 2040

Vor einem vollen Saal stellt Bürgermeister Simon Haas die Erarbeitung des Gemeindeentwicklungskonzepts „Haselbach 2040“ vor. Foto: Gemeinde Haselbach – Vergrößern durch Anklicken!

„Miteinander anpacken“

Unter reger Beteiligung der Bevölkerung hat die Gemeinde Haselbach am Freitag den Startschuss für die Erarbeitung des Gemeindeentwicklungskonzepts „Haselbach 2040“ gegeben. Bürgermeister Simon Haas ...

... und Vertreter der beauftragten Planungsbüros stellten den geplanten Erarbeitungsprozess vor und diskutierten angeregt mit den Teilnehmern.

Bürgermeister Haas schwor die Besucher zu Beginn der Auftaktveranstaltung im Saal des Gasthauses Häuslbetz auf eine aktive Beteiligung ein: Das Projekt sei nach dem gesellschaftlichen Stillstand durch die Corona-Pandemie „eine große Chance, wieder einmal eine Aufgabe miteinander anzupacken“. Schließlich sei es schon immer der Gemeinschaftssinn gewesen, der Haselbach als Gemeinde stark gemacht habe.

GEK unterscheidet sich von anderen Entwicklungen

Gunther Schramm vom Stadtplanungsbüro Planwerk in Nürnberg und Wolfgang Fruhmann von der Beratungsgesellschaft Dr. Fruhmann & Partner in Parsberg informierten die Besucher über die Ziele und den Prozess der Erarbeitung eines Gemeindeentwicklungskonzepts (GEK). Das GEK unterscheide sich von anderen Instrumenten der Ländlichen Entwicklung vor allem darin, „dass es nicht nur den Kernort berücksichtigt, sondern alle Ortsteile in den Blick nimmt“, erklärte Schramm.

Geplant seien daher unter anderem Ortsspaziergänge in verschiedenen Ortsteilen sowie eine große Online-Beteiligung, die voraussichtlich im Dezember starten wird. Wolfgang Fruhmann gab einen Überblick über die behandelten Themenfelder, die von der Innenentwicklung über das soziale Leben bis hin zu Fragen der Tourismus- und Gewerbeentwicklung reichen.

Im zweiten Teil waren die Teilnehmer gefragt, ihre Kritikpunkte und Anregungen vorzubringen. Rund um vier thematisch gegliederte Stationen bildeten sich schnell im ganzen Saal größere und kleinere Diskussionsrunden, in denen Bürgermeister, Gemeinderäte und interessierte Bürger von der Landjugend bis zum Seniorenclub angeregt diskutierten und fachsimpelten.

Am Ende konnten die Vertreter der Planungsbüros nicht nur eine Reihe von Beanstandungen, sondern auch zahlreiche Ideen aus der Bürgerschaft präsentieren: vom Naturbadeweiher über Nahwärmeversorgung und Co-Working Space bis hin zur Einrichtung einer Nachbarschaftshilfe.

Bürgermeister Haas freute sich über das breite Interesse an einer Mitarbeit in vier thematischen Arbeitsgruppen und zeigte sich zuversichtlich, „dass nicht nur das Endprodukt gut wird, sondern auch die Erarbeitung für alle Spaß und Gewinn ist“.

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