Zwei Türme für den König - Domturmjubiläum in Regensburg

Tuerme Cover

150 Jahre Vollendung der Regensburger Domtürme

29. Mai bis 29. September 2019

Kaum noch vorstellbar, dass der Dom gut 350 Jahre lang keine Turmspitzen hatte.

Um 1520 waren nach 250 Jahren Bauzeit im ehemals wirtschaftsstarken und selbstbewussten Regensburg die Kräfte und das Geld für den Dom als großem Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Bistum erschöpft. Die Kathedrale stand am Ende des Mittelalters eindrucksvoll im Herzen der Stadt, doch die Türme waren nur bis zur halben Höhe fertig und erhielten vorläufige Notdächer. Im Barock erwachten gewagte neue Planungsphantasien zum Ausbau der Türme. Doch erst ab 1859 wuchsen die Türme empor. Für König Ludwig I. von Bayern sollte der gotische Bau mit himmelsstrebenden Spitzen im Geist des 19. Jahrhunderts nicht nur ein Denkmal "Teutscher Eintracht", sondern auch ein monumentales Denkmal für das Haus Wittelsbach werden. 1858 kam Ignatius von Senestrey auf den Regensburger Bischofsstuhl. Noch vor seiner Weihe verkündete er seinen Beschluss, den Dom fertig bauen zu wollen, ein Denkmal für Christus, den König. Genau vor 150 Jahren war es dann vollbracht: Seitdem ragen die Domtürme 105 Meter hoch über die Dächer der Stadt.

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