Volles Zelt bei der Band „Power Theory“ aus den USA. Fotos: Hans Schmidbauer
„Hard-Summer-Festival“ erweist sich abermals als Publikumsmagnet
Der Sommer hat sich in Falkenfels am Samstag mit donnernden Gitarren, dröhnenden Bässen und …
… einer gehörigen Portion Metal verabschiedet. Beim „Hard-Summer-Festival“ versammelten sich zahlreiche Fans aller Altersgruppen, um die Open-Air-Saison mit einem musikalischen Knall zu beenden.
Organisator Stephan Moro und sein Team haben dabei einmal mehr unter Beweis gestellt, warum das Festival im niederbayerischen „Mekka des Heavy Metal“ längst Kultstatus genießt. Das Erfolgsrezept: ein abwechslungsreiches Line-up, das nahezu die gesamte Bandbreite des Metal abdeckt, gepaart mit einer starken internationalen Beteiligung.
Internationale Bands und bunte Stilrichtungen
Aus noch ganz jungen Gesichtern besteht die Band „Stormrage“.
Vom Newcomer bis zur internationalen Szenegröße, von Power Metal über Death Metal und Alternative Metal bis hin zu melodischem Heavy Rock reichte auch dieses Mal das Spektrum. „Stormrage“ gehörten zu den jüngeren Vertretern des Billings, während „Heartless Day“, „Rushmoon“ und „Major Overdrive“ weitere Facetten der heimischen Metal-Szene präsentierten. International wurde das Line-up durch „Dragony“ aus Österreich, „Power Theory“ aus den USA, „Moyra“ aus Polen und „Hellion“ aus Italien ergänzt. Für einen der spektakulärsten Momente sorgte zweifellos „Blutgott“. Hinter dem Projekt steht Frontmann und Sänger-Gitarrist Thomas Gurrath. Seine „Blutfest“-Show brachte eine gespenstische, martialische Atmosphäre nach Falkenfels: Düstere Fantasy-Welten, monströse Figuren und eine kompromisslose Mischung aus Dark Fantasy Metal und Death Metal ließen die Bühne zeitweise wie ein finsteres Schlachtfeld wirken.
Auch die Metal-Legende Herman Frank kehrte erneut mit „Herman Frank Legacy“ nach Falkenfels zurück. Statt eines einzelnen Bandprogramms stand seine gesamte Karriere im Mittelpunkt. Für das Publikum war der Auftritt damit nicht nur ein Konzert, sondern eine wilde Reise durch Jahrzehnte deutscher Metal-Geschichte.
Pressemitteilung Veranstalter/raa vom 8. September 2026 (Gen. der Lokalredaktion)

