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Erinnerung und Mahnung zum Frieden bei der KSK
In würdigem Rahmen hat die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Falkenfels ihren diesjährigen Kriegerjahrestag begangen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen das Gedenken an die Gefallenen und Vermissten aus Falkenfels und die Mahnung zum Frieden.
Der Tag begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst. Anschließend zogen die Vereine und Fahnenabordnungen in einem Umzug durch Falkenfels zum Kriegerdenkmal. Dort fand die Gedenkfeier mit der Kranzniederlegung statt. Auch Bürgermeister und Gemeinderat legten einen Kranz zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft nieder. Pfarrer Edwin Ozioko sprach ein Gebet für die Verstorbenen. Für einen besonderen traditionellen Moment sorgten die Böllerschüsse des Kanoniers Ralph Traunbauer.
Die Gedenkrede hielt der Vorsitzende der KSK Falkenfels, Johann Jungbauer. In seiner Ansprache erinnerte er an die Männer aus Falkenfels, die in den beiden Weltkriegen ihr Leben verloren. Dabei stellte er bewusst das mahnende Gedenken in den Mittelpunkt. „Krieg bedeutet Tod. Krieg bedeutet Leid. Krieg bedeutet Zerstörung“, so Jungbauer. Hinter jedem Namen auf dem Kriegerdenkmal stehe ein persönliches Schicksal – ein Sohn, Bruder, Ehemann, Vater oder Freund, der nicht mehr zu seiner Familie zurückkehren konnte.
Hinter jeder Nachricht steht ein Mensch
Gleichzeitig erinnerte der Vorsitzende daran, dass die Mahnung der Vergangenheit auch heute nichts von ihrer Bedeutung verloren habe. Mit Blick auf die aktuellen Kriege und Konflikte in der Ukraine, im Nahen Osten und in anderen Teilen der Welt betonte Jungbauer, dass hinter jeder Nachricht über Gefallene und Verletzte menschliche Schicksale stünden.
Auch den gefallenen Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr galt das Gedenken. „Hinter jedem gefallenen Soldaten steht zuerst ein Mensch“, machte Jungbauer deutlich. Ebenso erinnerte die Kameradschaft an ihren verstorbenen Kameraden Hermann Fuchs, der in diesem Jahr besonders in das Gedenken eingeschlossen wurde.
„Frieden ist keine Selbstverständlichkeit“
Eine zentrale Botschaft der Ansprache war die Bedeutung des Friedens: „Frieden ist keine Selbstverständlichkeit.“ Die Erinnerung an die Vergangenheit müsse deshalb auch Verantwortung für die Zukunft bedeuten. Das Kriegerdenkmal solle nicht dazu dienen, Krieg zu verklären, sondern daran erinnern, welches Leid Krieg über Menschen und Familien bringt.Zum Abschluss seiner Rede fasste Johann Jungbauer die Bedeutung des Kriegerjahrestages mit den Worten zusammen: „Wir gedenken der Toten. Wir ehren ihr Andenken. Und wir mahnen zum Frieden.“
Bürgermeister Florian Peintinger dankte der Krieger- und Soldatenkameradschaft für die Pflege und Wahrung der Erinnerungskultur. Gerade in einer Zeit, in der Krieg wieder näher an Europa gerückt sei, habe das Erinnern eine besondere Bedeutung. Die KSK Falkenfels bedankte sich bei allen Vereinen und Fahnenabordnungen für ihre Unterstützung, ebenso beim Patenverein KSV Ascha, der mit seiner Teilnahme die enge kameradschaftliche Verbundenheit unterstrich.
Nach dem offiziellen Teil ließen die Teilnehmer den Kriegerjahrestag bei einem gemeinsamen Mittagessen in kameradschaftlicher Runde ausklingen.
Pressemitteilung KSK Falkenfels in BOG Zeitung vom 8. September 2026 (Gen. der Lokalredaktion)
