„Klang und Farbe“

Oberalteich Kunstausst 2019 04 19 Bogener Zeitung Seite 20

Oberalteich: Kunstausstellung wird mit Klavierkonzert am 5. Mai eröffnet

Am Sonntagnachmittag, 5. Mai, gibt es im Kulturforum Bogen-Oberalteich eine Premiere besonderer Art: Die Pianistin Anna Radchenko und der Münchner Kunstmaler Philipp Grieb kombinieren ...

... die Eröffnung einer Ausstellung von Malerei und Grafik des Münchners mit einem klassischen Klavierkonzert. Der Titel der Veranstaltung spielt auf die „Wesensverwandtschaft“ von Musik und bildender Kunst an, die auch Wassily Kandinsky proklamierte. Die Stadt Bogen und der Förderverein Kultur und Forschung Bogen-Oberalteich sind Veranstalter im Kulturforum, (Gewölbe und Saal). Einlass ist um 14.30 Uhr, das Klavierkonzert im Saal beginnt um 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist jeweils an den Wochenenden, 11. und 12. Mai, sowie 18./19. Mai, von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Anna Radchenko trat erstmals 2013 im Kulturforum auf und war mehrmals in der Region zu hören. Gelobt wurde besonders ihre Schubert-Interpretation, die sie noch im alten Rathaussaal in Straubing vortrug. In Oberalteich wird sie bekannte Werke von Frédéric Chopin, Franz Liszt, Alexander Skrjabin und Claude Debussy spielen. Die virtuose Pianistin ist in Georgien geboren und erhielt schon in ihrer Kindheit professionellen Klavierunterricht. Sie studierte in Moskau am Tschaikowsky-Konservatorium. Daran schloss sie Studien in den Fächern Soloklavier und Klavierbegleitung an und übernahm Positionen am Konservatorium als Assistentin und Korrepetitorin am Lehrstuhl für Sologesang. 2011 kam sie nach Deutschland und absolvierte ein ergänzendes Master-Studium bei Prof. Ulrich Schwarz, Dozent am Leopold-Mozart-Zentrum in Augsburg. Ihr Können wurde bei internationalen Wettbewerben in Deutschland und Italien ausgezeichnet. Anna Radchenko unterrichtet Klavier in Landsberg und in München, wo sie lebt.

Der gebürtige Straubinger Philipp Grieb wuchs in Leiblfing auf und war Absolvent des Straubinger Johannes-Turmair-Gymnasiums. Im Kunstforum zeigt er einen Rückblick auf die letzten vier Jahrzehnte und diverse Etappen seiner malerischen Entwicklung, die ihn vom Gegenständlichen zum Abstrakten und zurück geführt hat. An seinen Kunsterzieher Karl Tyroller in Straubing erinnert er sich gut, seine Methoden beim Porträt- und figürlichen Zeichnen wendet er noch heute an. ,Nach dem Abitur ging er nach München zum Studium an die Technische Universität. Neben dem Studium und der beruflichen Tätigkeit als wissenschaftlicher Ingenieur verfolgte er weiter seine künstlerischen Interessen, präsentierte seine Arbeiten ab 1977 regelmäßig der Öffentlichkeit und arbeitete mit wechselnden Gruppen zusammen, die ihn in seiner Bildsprache beeinflussten. Der Stadt Straubing bleibt er als gelegentlicher Gastaussteller und Mitglied der Gemeinschaft Bildender Künstler verbunden.

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