Drei Wandgemälde in der Volksschule Mitterfels von Willi Ulfig

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Aquarelle im Schulhaus und Rathaus in Haibach

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Auch die Gemeinde Haibach hat sich unter dem damaligen Bürgermeister Alois Rainer sen. 13 Bilder (60cm x 80cm) von Ulfig erworben. Es sind Aquarelle mit Blumen- bzw. Landschaftsmotiven. Ein Bild hängt im Schulleiterzimmer in der Schule Haibach, die anderen 12 Bilder zieren den Eingangsbereich des Haibacher Rathauses. Bei allen seinen Aquarellen versucht Ulfig, die Bildfläche in kleine Farbfelder aufzulösen und durch irrationale Formverunklärung zu überlagern. Die Konturen werden dabei verwischt, malerisch fleckige Partien eingeschoben und fließende Übergänge geschaffen.

Willi Ulfig hat mit seinen Werken bleibende Werte geschaffen, und bereits 1971 stellten bei einer Ausstellung in der Galerie Heinrich in Regensburg zeitgenössiche Kritiker fest, dass es Ulfig in seinen Gemälden und Aquarellen in hervorragender Weise gelang, Formen und Farben, Lineares und Flächiges miteinander zu verschränken und eine dichte, wechselseitige Durchdringung zu erreichen.

Das Aquarell erweist sich dabei immer wieder als die idealste Form, vor allem weil die den Wasserfarben eigene Transparenz den künstlerischen Vorstellungen Ulfigs am stärksten entgegenkam. Diese Transparenz vesucht er adäquat auf seine Gemälde zu übertragen und selbst bei großflächigen, dekorativen Wandgestaltungen wie in der VS Mitterfels bleibt viel vom spezifischen Charakter des Aquarells erhalten.

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Skizzen

Quellen:

Willi Ulfig - Materialien, Bilder, Dokumente, 1994 Kunsthaus Ostbayern/Galerie-Verlag, Viechtach

Festschrift zur Einweihung der Volksschule Mitterfels, 1965: Gemeinderat Mitterfels/Franz Wartner, Mitterfels

Fotos: Hans Mandl, Edda Fendl;

Fotos, die W. Ulfig zeigen, stammen aus o.g. Buch .

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