Pekinger Schüler erkunden den Nationalpark

NPV BW PM 74 17 Pekinger Schler erkunden den Nationalpark 1Spielerisch natürliche Zusammenhänge begreifen stand für die chinesischen Gäste bei Aktivitäten am Jugendwaldheim im Vordergrund – zusammen mit Schülern aus Niederbayern.  (Foto: Nationalpark Bayerischer Wald)

Neben Naturerlebnissen Kennenlernen von Gleichaltrigen aus der Region auf dem Programm

Schönbrunn am Lusen. Einen imposanten Tapetenwechsel erlebten jüngst sechs junge Chinesen. Die Schüler im Alter von neun bis 14 Jahren verbrachten eine Woche im Nationalpark Bayerischer Wald. Dort entdeckten sie nicht nur die wilde Natur, sondern lernten auch viele Gleichaltrige aus der Region kennen. „Es war ein für beide Seiten wertvoller Austausch, der tolle Eindrücke hinterlassen hat“, bilanziert Rita Gaidies, die Leiterin des Jugendwaldheims bei Schönbrunn am Lusen, wo die Gäste aus Peking untergebracht waren.

Geocaching im Wald, Wandern auf den Lusen, Bionik-Spiele mit dem Umweltbildungsteam, Entdeckungstour auf dem Baumwipfelpfad, im Haus zur Wildnis oder im Freilichtmuseum Finsterau – viele Höhepunkte der Region standen auf dem Programm der asiatischen Besucher. „Irgendwie erfüllten sie schon das Klischee, viele Sachen im Schnelldurchlauf anzuschauen“, sagt Gaidies. „Am Ende der Woche haben sie aber dann schon gelernt, sich einfach auch mal Zeit zu lassen“.

NPV BW PM 74 17 Pekinger Schler erkunden den Nationalpark 2Selbst Hand anlegen durften die Pekinger Kinder beim Ausflug in die Mittelschule Hohenau, wo gemeinsam mit Hohenauer Schülern ein Drei-Gänge-Menü gekocht wurde. (Foto: Nationalpark Bayerischer Wald)

Für die persönlichen Momente des Austausches sorgten viele Schüler aus der Region, etwa der Grundschule Ruderting, die zusammen mit den Chinesen im Jugendwaldheim untergebracht waren. Aktivitäten gab’s aber auch mit zwei Nationalpark-Partnerschulen, der Mittelschule Hohenau und der Montessori Schule Kreuzberg. Dabei wurde unter anderem gemeinsam ein Drei-Gänge-Menü gezaubert sowie verspeist, eine bayerische Unterrichtsstunde absolviert oder das Sommerfest gefeiert. „Trotz der Sprachbarriere klappte alles richtig gut“, berichtet Gaidies. „Die Kinder verständigten sich einfach auf ihre Weise.“

Etwa ein Jahr Vorbereitungszeit steckte hinter dem Austausch. Begleitet wurden die Pekinger Kinder von ihrer Betreuerin Ying Jiang, die perfekt Deutsch spricht. Auch sie war von den Eindrücken begeistert und überlegt, mit einer weiteren Gruppe wieder in den Nationalpark zu kommen.

Quelle: Pressemitteilung der NP-Verwaltung

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