Freilichtmuseum Massing. Literatur im Museum

literatur 2018 MassingLiteraturFreitag - Heimat hobstad

Drei Abende lang steht das Freilichtmuseum Massing im April und Mai wieder im Zeichen der Literatur. Gemeinsam mit dem Kulturreferat des Bezirks Niederbayern lädt es im Rahmen der „LiteraturFreitage“ auch in diesem Jahr zu Lesungen in den historischen Heilmeierhof auf dem Museumsgelände ein – diesmal unter dem Motto „Heimat hobstad“.

Zum Auftakt stellt Friedrich Hirschl am 13. April seinen neuen Gedichtband „Stilles Theater“ vor. Der Passauer Lyriker und Theologe ist bekannt für aphoristische, mal heitere, mal nachdenkliche Naturbilder. Musikalisch begleitet wird er von Elisabeth Thoma (Flöte) und Manuel Wagner (Akkordeon).

Am 27. April liest Hans Krieger aus seinem literarischen Werk, darunter der vor kurzem publizierte Lyrikband „Namenlot“. Die pulsierend-vitale Bildsprache des in Frankfurt am Main geborenen und in München lebenden Schriftstellers ist häufig geprägt von kulturkritischem Impetus. Passend zur Lesung zeigt die Künstlerin Christine Rieck-Sonntag aus Landshut farbige Handdrucke. Musikalische Klänge steuern Elisabeth Merklein (Geige) und Philipp Ortmeier (Cello) bei. Gedichte von Hans Krieger zieren auch die ganze Saison über die auf dem Rundweg des Museums aufgestellten Literaturbrettln.

Zum Abschluss am 11. Mai sind die Schriftsteller Bernhard Setzwein und Jaromir Konecny sowie der Fotograf Johannes Haslinger zu Gast, um ihr Projekt „Neulich im Momenteland – Begegnungen über die bayerisch-böhmische Grenze“ vorzustellen. Dazu spielt Johannes Öllinger Gitarre.

Beginn der Veranstaltungen ist jeweils um 20 Uhr. Der Eintritt zu den Lesungen ist frei.

Treffpunkt Heilmeierhof [weitere Infos hier]


 

Heimat Dichtung lebt. Ein Beitrag zur Heimatpflege in Niederbayern

Vorlesen und Geschichten erzählen war in den Zeiten vor dem Einzug des Fernsehgeräts in die Wohnungen eine gebräuchliche Abendunterhaltung auf dem Land. In der Stube eines Bauernhofs oder im Wirtshaus hat man sich zusammengefunden und – einer hat vorgetragen, die anderen haben zugehört. Hat es das oft gegeben oder eher selten, in vielen Dörfern gar nicht, andernorts dafür umso reger?
Im Freilichtmuseum Massing jedenfalls gibt es solche Abende drei Mal im Jahr. Die Themen sind vielfältig, abwechslungsreich, mal ernst, mal heiter, von früher und von heute handelnd, gelegentlich derb, manchmal bildungsschwanger, von verstorbenen und von lebenden Autorinnen und Autoren. Bunt wie das Leben, von dem in den Geschichten und Gedichten die Rede ist.

Bekannte Namen, Berufsautoren und Gelegenheitsdichter wechseln ab, Veröffentlichungen in einem etablierten Verlag sind Voraussetzung.
Harald Grill und Ingrid Kellner waren schon in Massing zu Gast, von Hans Wimmer wurden Erinnerungen, von Max Matheis Gedichte vorgetragen, Maria Eliskases und Franz Xaver Hofer kamen aus Oberösterreich, Erzählungen waren zu hören von Wilhelm Diess aus dem niederbayerischen Rottal, von Max Peinkofer aus dem Bayerischen Wald, von Johann Nep. Bachmeier aus Südtirol und von Max Unold aus Oberbayern, Karl Krieg hat schon gelesen, Josef Berlinger und Wolfgang Sréter waren da. Max Seefelder hat „Ungereimtes“ dargeboten, Martin Ortmeier hat „aus dem Bistumsblatt“, Gerd Holzheimer und E.W. Heine haben aus ihren erfolgreichen Büchern vorgetragen.
Gerd Anthoff hat aus „Kopfsteinpflaster“, den Erinnerungen des niederbayerischen Steinhauers Max Bauer gelesen, die junge Rottaler Schauspielerin Josepha Sem trug „aus der Provinz“ derbe und Liebesgeschichten von Johann Nepomuk Bachmeier vor.

Webseiten Freilichtmuseum Massing:

https://www.freilichtmuseum.de/aktuelles-1/meldungen/news/literaturfreitag-heimat-hobstad

https://www.freilichtmuseum.de/museum-massing/literatur-im-museum-2

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