Sonderausstellung im Waldmuseum Zwiesel. Heinz Waltjen - Leben und Werk

 

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Carsten Waltjen übergab im Juni 2016 den künstlerischen Nachlass seines Vaters Heinz Waltjen (1894-1986), der ab 1935 bis zu seinem Tod im heutigen Zwieseler Stadtteil Lindberg, ab 1964 in Rabenstein gelebt und gewirkt hatte, an das Waldmuseum Zwiesel.

Heinz Waltjens Leben und Werk ist von den politischen und sozialen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts geprägt. Vor dem Ersten Weltkrieg lernte er an der Königlichen Kunstgewerbeschule München. Nach seiner Teilnahme am Ersten Weltkrieg, in dem er schwer verwundet wurde, studierte Waltjen ab 1919 an der Münchener Akademie der bildenden Künste bei Professor Carl Johann Becker-Gundahl Zeichnen und Malen. Im Jahr 1930 folgte ein weiteres Studium bei Julius Heinrich Bissier in Freiburg.

Erstmals wird nun der Nachlass dieses begnadeten Künstlers und Förderers der gestalterischen und musischen Künste im Waldmuseum Zwiesel gezeigt. Schwerpunkte des bildnerischen Schaffens von Heinz Waltjen sind Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Grafiken und Holzschnitte für Buchillustrationen. Aber auch Gebildbrote, Kinderbilderbücher und Kachelmalereien finden sich in seinem Werk.

Stilistisch deckt Waltjen eine breite Palette ab, mit in Öl ausgeführten Werken, frühen Ausflügen in die „neue Sachlichkeit“ bis zu den herrlichen Zeichnungen, in denen er mit wenigen Strichen die Sänger und Musikanten des Zwieseler Fink für immer verewigte.

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