Kulturforum Oberalteich. Dr. Slowioczek stellt am 13. März Dissertation vor
Was bewog die bayerische Herrscherfamilie der Wittelsbacher dazu, die Nähe zu den Grafen von Bogen zu suchen und …
… schließlich 1242 deren weiß-blaues Wappen als ihr eigenes zu übernehmen?
Auf diese und andere Fragen gibt Dr. Maximilian Slowioczek am Donnerstag, 13. März, 19 Uhr, im Kulturforum Oberalteich, Antworten auf der Basis der Erkenntnisse aus seiner Dissertation. Veranstaltet wird der Vortrag vom Förderverein für Kultur und Forschung Bogen-Oberalteich.
Das weiß-blaue Rautenwappen hat die Bogener Grafen bis heute im Bewusstsein der Öffentlichkeit gehalten. Doch worauf stützte sich die Grafenherrschaft? Kritisch und detailliert analysiert seine Doktorarbeit den Herrschaftsraum der Grafen in Bayern, Böhmen, Kärnten und Krain. Dabei hinterfragt sie frühere Deutungen der Quellen. Der junge Historiker wirft einen Blick auf die Ministerialität, Besitz und Rechte der Bogener und deckt anhand der Gegebenheiten vor Ort auf, wie wenig wir tatsächlich über das Hochmittelalter wissen.
Die AH-Sänger aus Bogen umrahmen den Vortrag musikalisch mit inhaltlich angepassten Liedern.
Die AH-Sänger aus Bogen bei ihrem Auftritt am Veit-Höser-Gymnasium bei der Hommage an Veit-Höser. Foto: Hans Sagstetter – Vergrößern durch Anklicken!
Zu bekanntem bayerischen Liedgut textete Chorleiter Herbert Schedlbauer zum Beispiel die Ludmilla-Ballade, die auf lustige Art und Weise die Entstehungsgeschichte des Rautenwappens erzählt. Oder die Bongbeag-Are, ein Preislied auf die Marienwallfahrt und ihren Begründer Graf Aswin, bzw. die Bogener Kreuzritter-Ballade zum Kreuzzug von Damiette, bei dem die Grafen Albert und Berthold (1217 bis 1221) mitkämpften.
Dr. Slowioczek hat seine Dissertation auch in Buchform veröffentlicht, die am Büchertisch der Buchhandlung Winklmeier im Kulturforum auf Leser wartet. Die Öffentlichkeit ist zu diesem Vortragsabend willkommen. Der Eintritt dazu ist frei. (has)
Pressemitteilung Kulturforum/has vom 8. März 2025/has
Mittelalterforscher Dr. Maximilian Slowioczek referiert am 13. März
Was bewog die bayerische Herrscherfamilie der Wittelsbacher dazu, die Nähe zu den Grafen von Bogen zu suchen und schließlich 1242 deren weiß-blaues Wappen als ihr eigenes zu übernehmen? Auf diese und andere Fragen gibt Dr. Maximilian Slowioczek am Donnerstag, 13. März, 19 Uhr, im Kulturforum Oberalteich Antworten auf der Basis der Erkenntnisse aus seiner Dissertation. Veranstalter ist der Förderverein für Kultur und Forschung Bogen-Oberalteich.
Worauf stützte sich die Grafenherrschaft?
Das weiß-blaue Rautenwappen hat die Bogener Grafen bis heute im Bewusstsein der Öffentlichkeit gehalten. Doch worauf stützte sich die Grafenherrschaft? Kritisch und detailliert analysiert seine Doktorarbeit den Herrschaftsraum der Grafen in Bayern, Böhmen, Kärnten und Krain. Dabei hinterfragt sie frühere Deutungen der Quellen. Der junge Historiker wirft einen Blick auf die Ministerialität, Besitz und Rechte der Bogener und deckt anhand der Gegebenheiten vor Ort auf, wie wenig wir tatsächlich über das Hochmittelalter wissen. Dr. Maximilian Slowioczek studierte in München und Bologna. Seinen Forschungsschwerpunkt bildet das bayerische Hochmittelalter.
Die AH-Sänger aus Bogen unter der Leitung von Herbert Schedlbauer umrahmen den Vortrag musikalisch mit inhaltlich passenden Liedern wie zum Beispiel der Ludmilla-Arie. Die interessierte Öffentlichkeit ist zu diesem historischen Vortragsabend willkommen. Der Eintritt dazu ist frei.
Pressemitteilung Kulturforum/has vom 4. März 2025