(O) Katholische Pfarrkirche Heilig-Geist

Aufgrund der Ausweisung von Neubaugebieten war die Pfarrkirche Sankt Georg zu klein und ein Neubau unumgänglich geworden. Als Standort bot sich ein freies Gelände neben der neuen Volksschule in der Lindenstraße an. Die neue Pfarrkirche sollte nach den Richtlinien des II. Vatikanischen Konzils gebaut werden. In diesem Konzil wurde das frühchristliche Kirchenbild vom pilgernden Gottesvolk wiederentdeckt. Die Kirche ist „Volk Gottes unterwegs“; zu diesem Gedanken passt eine Kirche, die wie ein steinernes Zelt wirkt. (Pfarrer P. Dominik Daschner OPraem) 

Mit der Planung wurde der bekannte Münchner Kirchenarchitekt Friedrich Haindl beauftragt. Einige seiner Leitgedanken: Die Kirche wird über einem Quadrat errichtet. Durch die Lage des erhöhten Altarraums in einer Ecke des Quadrats ergibt sich eine größtmögliche Konzentration der Gemeinde zum Altar, die vier Sitzreihen laufen auf den Altar zu, so dass sich zusammen mit den Sitzen für Priester und Ministranten ein Kreis ergibt, der die aktive Teilnahme aller Mitfeiernden unterstützt und auf Altar und Ambo konzentriert.